Hallo Kai, ohje Schade dass es bei Euch nicht geklappt hat.
Am 18.04.2015 um 01:29 schrieb Kai 'wusel' Siering: > Moin, > > unsere kommunale Verwaltung hat sich nach Initiativen aus der Lokalpolitik > nun positioniert[1] -- wie leider zu erwarten, gegen Freifunk. > > [...] > a) spielt bei b) mit rein; könnten wir sagen "gebt uns das Geld, wir als > $Rechtsform machen das", wären beide Punkte vom Tisch :( > > c) ist leider ein Totschlagsargument; können (und wollen) wir nicht > entkräften, da muß die Politik im Zweifel durch, IMHO. Anekdote am Rande: das > von der Verwaltung favorisierte System setzt auf eMail- oder SMS-Zustellung > für den Zugangskey plus Haken an die Akzeptanz der AGBs[3]. Keine > Altersverifikation, da "Jugendschutzfilter" ... > Aber ist denn eine soche Herleitung aus § 5 JMStV tatsächlich zu machen, oder > ist es nur vorauseilender Gehorsam (und damit ein Pseudo-Argument, was man > kontern kann)? > Ich würde ja gerne mal die auf meinen Namen laufenden SIMs meine Kinder oder > auch den freien WLAN-Zugang in der 1. Klasse im ICE auf jugendgeschütztheit > testen -- welche URLs sollten denn da gesperrt sein, ist youporn hinreichend? Aus Augsburg kam die Antworten auf den Einwand, dass kein Filtersystem/Zugangserschwernis-Verfahren perfekt sei, "naja man hat's wenigstens versucht und das technisch möglich gemacht". Es geht scheins der Stadt Gütersloh auch nur darum den Anschein erwecken zu können, sie hätte das ihr Möglichste getan um sich rechtlich und moralisch abzusichern. Dass es nicht funktioniert und medienkompetenztechnischer Bullshit is, egal, Hauptsache die kleine Lokalzeitung kann nich so einfach nen Skandal draus machen. > > d) ist 'ne Nebelkerze, das Modell des österreichischen Anbieters ist auch > nicht Gabriel-konform ... wie ja Gabriels Plan die Abschaffung jeglichen > nutzbaren WLANs zu sein scheint. > > Kann wer was zu e) sagen? Z. T. ja NRW-spezifisch, aber naja, ist ja auch > kein ganz kleines Bundesland, sprich sofern es diese Aussagen so gibt, wäre > es durchaus lohnenswert, sie widerlegen/durch Fakten ad absurdum führen zu > können. nicht direkt, da ich kein Jurist mit Spezialisisierung Kommunalrecht bin, aber Gemeinde erbringen rel. oft Dienstleistungen und betätigen sich wirtschaftlich. Wenn se wollen finden se ne Lösung, wenn nicht dann verstecken se sich hinter der Argumentation. Das kam auch in Augsburg nebenbei raus, aber da ham Sie's durch Unterstellungen und Auslassungen geschafft, Freifunk technisch schlecht dastehen zu lassen. Abhacken, Publicity nutzen und weiter selber Nodes aufstellen. Bei den städtischen Projekten kommt meiner Erfahrung nach nix bei raus. Für Augsburg kann ich sagen, dass wir bei Freifunk in der Laufzeit des städtischen Projekts weit mehr Zuwachs an Nodes hatten, als sie. Ciao Steini > > MfG, > -kai > > P.S.: Wenn mit jemand fix eine Scribus-Vorlage nach Vorbild [2] bauen könnte, > bitte ich um ein "ping" ;) > P.P.S.: Hat jemand so ein "free-key"-Setup in der Nähe und könnte mir mal ein > paar Fragen beantworten (u. a.: geht das tatsächlich über Österreich oder > loggen sie nur dorthin)? > > > [1] > https://ratsinfo.guetersloh.de/sdnetrim/Lh0LgvGcu9To9Sm0Nl.HayIYu8Tq8Sj1Kg1HauCWqBZo5Ol0MjyIfuCWsFSq4Rj3Qe.Oa1CXuCWn4Oi0Lg-IbvDauHTp8To1Ok0HbwHau8Vt6Pi7Kj2GJ/Antrag_CDU-Fraktion_48-2015_1.--Erg..pdf > [2] > https://ratsinfo.harsewinkel.de/sdnetrim/Lh0LgvGcu9To9Sm0Nl.HayEYv8Tq8Sj1Kg1HauCWqBZo5Ok9LkyIguDWtAWv4Qm0LezKeyDWq8Sn6Rk1Lf0KjvFavETqASj1Mj0KaxJYr8Zm9UGJ/150121_regio_iT_Produktbroschuere.pdf > [3] http://www.free-key.eu/interninclude/DE-beschreibung-free-key-user.pdf > _______________________________________________ WLANtalk mailing list [email protected] Abonnement abbestellen? -> http://lists.freifunk.net/mailman/listinfo/wlantalk-freifunk.net Weitere Infos zu den freifunk.net Mailinglisten und zur An- und Abmeldung unter http://freifunk.net/mailinglisten
