Servus zusammen,

(besser man hat als man hätte & sorry für Spam usw.) nur als kurze
Anregung: da wir uns ja sicherlich alle vorbildlich die
www.coronawarn.app installiert haben[*], sollten wir während des
Trainings dann auch die Rücksäcke/Taschen... zusammen stellen, sodass
unsere Kontakte ordentlich registriert werden.

Mit der Gefahr, dass ich damit offene Türen einrenne, unten nochmal ein
paar Infos zur App (soll ja noch kritische/unsicher Stimmen) geben.

Gruß
j




---

[*] FALLS NÖTIG: Hier ein paar Brocken als 'Antworten' auf die
Kritiken/Fragen, die man so mitbekommt -- am besten so weit lesen, bis
ihr euch gut fühlt die App zu installieren :P

* (hIlFe, mEiNe) Batterie:

Ihr müsst Bluetooth anlassen und die App wird ab und zu im Hintergrund
aktiv und verbraucht somit etwas Strom -- das ist aber ein low-energy
Modus und in Summe dann echt nicht viel. Wer ständig am Handy daddelt,
wird den Unterschied kaum merken (~1-3%); wer sein Handy als Uhr und für
Textnachrichten benutzt, muss halt schon nach 2.5 statt 3 Tagen wieder
laden -- das kann man schon mal machen, wenn man damit potenziell
verhindert jemanden zu infizieren :)


* Privatsphäre, Tracking, etc:

Die App lässt euch jederzeit komplett anonym! Ganz naiv: Im Prinzip kann
man sich schon allein damit gut fühlen, das der CCC keine Bedenken
angemeldet hat!

[Und wer's genauer wissen will: Diese Studie (pre-print!)
https://arxiv.org/abs/2006.05914 ist m.W. die einzige in der sie
"Schwachstellen" "unter realen Bedingungen" nachgewiesen haben. Leider
ordnen Sie das in dem Paper selber nicht ordentlich ein, denn die sind
trotzdem noch rein akademischer Natur --> die umzusetzen bedeutet viel
zu viel Aufwand -- wer so viel Geld hätte, würde die Leute anders viel
einfacher tracken.]

Einzig: die Tatsache, dass sie Telefon-Hotlines anbieten birgt natürlich
ein gewisses "Troll"-Risiko, hat aber nix mit Tracking zu tun, sondern
würde höchstens zu ein paar falschen Alarmen führen (was Mist wäre und
deswegen hoffentlich abgeschafft werden kann (dafür müssten aber noch
ein paar 100 Labore auf den digitalen Stand des 21. JH gebracht werden
^_^)).


* "das bringt doch nix", "Fehlerrate", etc.

0) Das werden wir jetzt eben sehen.
1) Das "Risiko" ist: die Gewarnte muss -- nee: sollte! -- sich testen
lassen gehen; Der "Ertrag" ist: falls dieser Test auch positiv ist, hat
man so N weitere Ansteckungen verhindert -- selbst für N = 1: ganz schön
gut!
2) Lass den Prozess eine Fehlerquote von 20 % haben -- na und? Insb. im
Moment haben wir die Testkapazitäten. Und wenn die App hilft,
Infektionen schneller in Warnungen + Tests + dann-keine-Neuinfektion
umzuwandeln, dann bleibt das auch so.
3) alles ist freiwillig (klingt vielleicht trivial, aber ist nicht zu
verachten: durch das Installieren der App geht man ja keinerlei
Verpflichtungen ein. Man kann dann immer noch entscheiden App-gewarnt am
Sa durch die Innenstadt zu rennen)


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* nicht zur App, aber wenn ich einmal ungefragt darüber schwadroniere:
jaja, 1.5 m, schön und gut. aber 1. halten wir das nicht immer ein und
2. rennen wir ständig hEfTiGsT keuchend (ihr nicht?) die gleichen
Strecken hintereinander her. Wer schon mal ein paar µm-große
Wasserkügelchen in die Luft geworfen und dann beobachtet hat, weiß, dass
die nicht einfach direkt zu Boden fallen, erst recht nicht, wenn die
Luft nicht still steht.
-- also wäre schon nicht verkehrt, das mit einloggen zu lassen, wenn wir
zusammen trainieren. Abstand hin oder her :)
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