Stichwort Teamstärke und regionalligen: Regionalligen: wir nehmen noch Anmeldungen zur Winterliga am 19. Dez. an. Nutzt die Gelegeheit, euch auf die IndoorDM vorzubereiten! ;-) Am 30. Januar und 21. Februar wird die Winterligaliga berlin/brandenburg auch noch ausgetragen. Dann kommt die DM. Anmeldungen bitte an diese EMailadresse: [email protected]
Teamstärke: Immer freundlich zu all den Körperklausis sein, die kennen nämlich die guten Sportler. Dann wächst der Kader und ihr habt einen großen Pool. Außerdem sind die Körperklausis gut für die Teamatmosphäre. Ich denke nicht, dass mein Team sich mit irgendeinem anderen Team zusammenschließen muss. Ganz im gegenteil. Auch denke ich nicht, dass die Heidis bspw. das nötig hätten. Macht Werbung, seid nett, nehmt alle mit, PENG: riesen team! Ergebnis. Spaß und Erfolg. In diesem Sinne Viel Spaß & viel Erfolg Mirko, YeaHaw!Berlin (ich gebe nicht die Meinung meines Teams wieder, das ist meine Privatmeinung) -----Original Message----- From: ian spencer <[email protected]> To: [email protected] <[email protected]>; Philipp Haas <[email protected]> Sent: Fri, Nov 27, 2009 1:23 am Subject: Re: [Wurfpost] Neues Spielsystem für die Open-Division ab 2010 Hallo Philipp, Hallo Frisbeevolk, Philipp, ich finde es gut, dass Du versuchst, etwas zu ändern/verbessern. Allerdings, wie Du weißt, habe ich bereits in Forum einen Beitrag gemacht, was die Schwäche deinen Vorschlag zeigt. Ich versuche das hier zu erläutern. Für die Leserfaul, fasse ich meine zwei Punkte zusammen. - Philipps Vorschlag bedeutet, weniger, nicht mehr Topspiele, obwohl es mehr Tagen in Anspruch nimmt. - Der Weg zum internationalen Erfolg ist durch Regional Elite Teams. Ich werde meine Mannschaft Rü's Vorschlag oder das Status Quo empfehlen, weil es nur zwei Wochenenden beansprucht und am Besten für uns ist. Bevor Ihr Eure Stimme abgibt, muss man die Konsequenzen verstehen, deshalb diese lange Mail. Mehr Info (siehe unten) Gr. Ian (42, Frankfurt, Mother Tongue) 1) Weniger Topspiele Wenn das Ziel ist, dass die besten Mannschaften öfter mit einander Spielen, dann ist Phillips Vorschlag schlechter als den Ist-Zustand. Im aktuellen System, wenn alles nach die Setzung läuft, dann spielt die 1 gesetzte Mannschaft gegen 2,3,4 und 5 in einem Seeding Turnier, dann gegen 4,5,8,9 im Pool, dann SF gegen 3 und Final gegen 2. Das sind acht Spiele allein gegen den Top 5 Mannschaften in Deutschland, plus zwei Spiele gegen die 8 und 9. Laut Phillips neuen Plan, spielt 1. gegen 8,9,16 im Pool. Dann vielleicht 7 in QF, dann 4 in HF, dann 2 in Final. Und dass drei mal. Das heißt, die beste Mannschaft in Deutschland spielt insgesamt nur sechs mal gegen Top 5 Konkurrenten (erst ab das Halbfinal). Das sind zwei Elite Spiele weniger, und dafür muss man ein extra Turnier organisieren. Schlimmer noch, die besten Mannschaften spielen drei bedeutungslose Spiele gegen sehr niedrig gesetzte Mannschaften. In diesem Hinsicht, ist Ru's Vorschlag noch schlechter, weil die Teams sich nur zwei mal oder einmal treffen. Das bedeutet vier Topspiele weniger, aber dafür nur max. zwei Wochenenden in Anspruch. Dieser Punkt ist einfach nicht weg zu diskutieren. Es ist Fakt, es wurde weniger Topspiele geben. Die Mannschaften, die von Phillips Vorschalg profitieren sind die Mittelstärken, wie z.B. meine derzeitige Mannschaft Frankfurt. Gerne heult die Eintracht mit den Wolfen, aber das hilft die besten Teams nicht, international weiter zu kommen. 2) Wenn man auf Club Level die Mannschaften verbessern wollen, dann gibt es nur ein sicheren Weg, und das heißt, "Regionale Elite Teams". Ich war in Australien dabei, als es einen Kulturwandel in Ultimate gab. Aus den 1000+ aktiv Spieler in Sydney, wurde etwa vier Mannschaften gegründet, die auf der Internationaltribune konkurieren wollten. Für diese Mannschaften gab es Tryouts und man muss sich relativ viel Zeit für Training und Personal Fitness im Kauf nehmen. Aus anderen Australischen Großstädten formierten meist eine Mannschaft nach dem gleichen Prinzip. Der Effekt war enorm, man sieht es in den Ergebnisse der Australischen Nationalmannschaft der letzten paar Jahren. Auch auf normalen Club Ebene, war eine Verbesserung zu spuren, weil die Erfahrung der besten Spieler/innen weitergegeben wurde. Das ist nicht anders, als Topmannschaften aus Amerika, Canada und England schon vor Jahren agiert haben. A bigger pool of players, means a stronger team. Weil es Deutschland keinen einzigen bestehenden Klub mit ausreichenden Spielern gibt, um so eine Auswahl zu machen, müssen sich Klubs zusammen tun, um das zu erreichen. Theoretisch (und praktisch) gäbe es genug guten Spieler in manchen Gebieten das zu tun z.B. München, Berlin, Rhein Neckar (Skid, Stuttgart, Karlsruhe), Rhein Main (Mainz, Heidis, Frankfurt, Darmstadt), Südost (Leipzig/Halle/Dresden), Norden (Hamburg, Bremen, usw). Auch andern Gebiet sind selbstverständlich möglich z.B. um Köln/Düsseldorf. Ich will dein Enthusiasmus nicht bremsen, aber ich glaube, Phillip, wenn dein Anstreben ist, die Qualität der deutschen Clubs auf international Vergleich zu verbessern, dann sollte die Etablierung von einem Regional Liga dein Ziel sein. Diese Wettkämpfe bringt Ihr weiter, und nur solche Teams, mit den besten Spieler aus einem Region, haben eine realistische Chance geben der Claphams, New Yorks und Sockeyes der Welt. Gr. Nochmal. Ian (42, Frankfurt, Mother Tongue) _______________________________________________ Wurfpost mailing list [email protected] http://list.uni-koblenz.de/mailman/listinfo/wurfpost
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