Schon einen Tag im Einsatz, den google browser. Tatsächlich eine gewaltige
Vorlage, die google da auftischt. Er ist hoch stabil, hat wohltuender weise bis
auf die Eingabezeile keine Knöpfe (was ich bis dato mit dem Quero toolbar
nachgebaut habe). Vor, Zurück, Reload, New und Settings - mehr braucht ein
Browser nicht. Im Unterschied zu Quero ist die Eingabezeile aber intelligent
und erkennt, was ich will: suchen und wenn, dann wo. Bei Quero musste ich noch
rechts aussuchen, welche Quelle ich als Alternative zur http-Eingabe zu
durchsuchen gedenke.
Die von Opera bekannten neun Favorite-Seiten sind dynamisch als meist
verwendete Pages abgelegt.
Details wie ein rot durchgestrichenes https bei nicht validierbaren
Zertifikaten gefallen. Man merkt deutlich, dass hier ein browser von scratch
auf neu geschrieben wurde.
Die Keule des Systems ist google gear, die google-spezifische Variante der
.net-Library, mit der künftige google Offline-Applikationen betrieben werden
sollen. Das ist ähnlich wie bei iTunes: Plötzlich hat man bereits ein Vehikel
installiert, das mehr kann als man zunächst denkt. Und ich denke, google hat da
die Hausaufgaben gemacht.
Apropos Zukunft:
Eins fällt besonders auf: Der task manager des Browser, mit dem man die
Speicher- und CPU-Auslastung der einzelnen Browse-Prozesse (vulgo "Tabs")
sieht. Was mir da sofort einfällt: Wenn man noch einen klitzekleinen
Linux-Kernel drunter hängt, ist das googleOS fertig. Das auf einem eeePC
installiert und schon hat man die brand-spezifische Variante des netbooks, das
googleBook... Das hingegen jagt mir den kalten Schauer den Rücken runter.
Obwohl: Marktwirtschaft! Man kann dann zwischen google, Microsoft, Apple und
Linux frei wählen.
fra