Leider muss sich beim Chrome der Benutzer zwischen
Geschwindigkeit/Einfachkeit des Browsers und dem Datenhunger von Google
entscheiden. Es wird am Server von Google alles, was im Chrome getan
wird (jeder tipser, jeder klick, bzw. von wo man kommt, wohin man geht
und der Cache selbst(!) etc.) abgespeichert und analysiert. Dann kommt
die entsprechende Werbung bei Seite aufgeknallt. D'rum geht es bei
Google und um sonts nichts.
Zu bedenken, Google bringt erst nur die Windows version raus, aber kein
Linux. Open Source? Ja, vielleicht, irgendwannmal... Tempo im vergleich
IE7 bzw. IE8(beta) vs. Chrome gewaltig bis unvergleichbar. Respekt aber
kein wunder. Geht es um Firefox 3, schaut die Welt nicht mehr so
unvergleichbar aus. Wobei hier scheint mir die aktivität von Google bei
der Mozilla Foundation nicht ganz so uneigennützig zu sein. Firefox 3
ist schnell geworden und hat damit auch warscheinlich für Google nicht
wenig vorarbeit geleistet.
Die Warheit kommt, wenn die Linux Version von Chrome da ist. Wenn
überhaupt... Bzw. wann Google seine "nicht $ getriebenen" Einsatz beim
Mozilla langsam runterfährt. Man hat ja alles schon gesehen.
Zur Zeit fähdt Google frontal gegen Redmont. Soll auch OK sein, nur dort
(bei den unverbesserlichen Windowser) sind laut Google selbst nur 10% zu
holen. Bei FF Benutzer geht es um weit mehr von Redmond eroberten
Marktpotenzial ... und Google wird lagfristig sicher auch in diesem
Wasser fischen wollen.
Schade eigentlich dass es wiedereinmal nicht um bessere Technologie
geht, sondern um die von Google gemachte 10 mrd $ Werbeumsatz im Jahre
2007, welches anscheinend nicht genügend ist und übertroffen werden muss.
Ich bleibe beim FF und rate es auch jeeden! Es reicht was 90% die
Netzwelt bei der Suchmaschine von Google an Daten hinterlässt.
Andras
[EMAIL PROTECTED] wrote:
Ich hab gestern eine PR-Meldung bekommen: "Google Chrome entpuppt sich als
Datenspion". Gesammelt werden die Daten nicht wie bei anderen Browsern auf dem
lokalen Rechner, sondern bei Google. Hmpf. Wie überraschend.
Ist der Quellcode nun offen oder nicht? Kann man diese Funktion entfernen? Weil
wenn nicht kann das können was es will...
Obwohl... Google zahlt auch einen Großteil der Firefox-Entwicklung. (sprich
unterstützt die Firefox-Community). ... Ein Schelm wer Böses denkt.
-------- Original-Nachricht --------
Datum: Wed, 3 Sep 2008 23:45:43 +0200
Von: Franz Ablinger <[EMAIL PROTECTED]>
An: [email protected]
Betreff: Re: [monochrom] Google Chrome
Schon einen Tag im Einsatz, den google browser. Tatsächlich eine gewaltige Vorlage, die google da auftischt. Er ist hoch stabil, hat wohltuender weise bis auf die Eingabezeile keine Knöpfe (was ich bis dato mit dem Quero toolbar nachgebaut habe). Vor, Zurück, Reload, New und Settings - mehr braucht ein Browser nicht. Im Unterschied zu Quero ist die Eingabezeile aber intelligent und erkennt, was ich will: suchen und wenn, dann wo. Bei Quero musste ich noch rechts aussuchen, welche Quelle ich als Alternative zur http-Eingabe zu durchsuchen gedenke.
Die von Opera bekannten neun Favorite-Seiten sind dynamisch als meist verwendete Pages abgelegt.
Details wie ein rot durchgestrichenes https bei nicht validierbaren Zertifikaten gefallen. Man merkt deutlich, dass hier ein browser von scratch auf neu geschrieben wurde.
Die Keule des Systems ist google gear, die google-spezifische Variante der .net-Library, mit der künftige google Offline-Applikationen betrieben werden sollen. Das ist ähnlich wie bei iTunes: Plötzlich hat man bereits ein Vehikel installiert, das mehr kann als man zunächst denkt. Und ich denke, google hat da die Hausaufgaben gemacht.
Apropos Zukunft:
Eins fällt besonders auf: Der task manager des Browser, mit dem man die Speicher- und
CPU-Auslastung der einzelnen Browse-Prozesse (vulgo "Tabs") sieht. Was mir da
sofort einfällt: Wenn man noch einen klitzekleinen Linux-Kernel drunter hängt, ist das
googleOS fertig. Das auf einem eeePC installiert und schon hat man die brand-spezifische
Variante des netbooks, das googleBook... Das hingegen jagt mir den kalten Schauer den
Rücken runter.
Obwohl: Marktwirtschaft! Man kann dann zwischen google, Microsoft, Apple und
Linux frei wählen.
fra