Hab auch das Interview in "We feed the world" noch im Ohr... ich weiß nicht. Mir gefällt das nicht.
Soweit ich gehört habe laufen die Vorbereitungen einer Großvermarktung schon seit Jahren, unbemerkt. (womit wir wieder bei Paranoia und der Weltverschwörung wären...) -------- Original-Nachricht -------- Datum: Fri, 19 Sep 2008 13:29:05 +0200 Von: Franz Ablinger <[EMAIL PROTECTED]> An: [email protected] Betreff: [monochrom] Wasser (über 25 L iter/Tag) ist kein Menschenrecht. Für den Nestle-Verwaltungsratsvorsitzenden Peter Brabeck ist Südafrika ein Vorbild, wie er im Ö1-Interview erzählt: Dort wird die Mindestmenge an Wasser gratis abgegeben, der Rest wird bewirtschaftet, also verkauft. Ein marktwirtschaftlich kluger Schachzug, um endlich die Wasserreserven in Zentraleuropa zu einem echten Markt zu machen: Um Wasserportionen gratis abgeben zu können, müssen Trinkwasser und Brauchwasser getrennt werden. Produktion und Handel mit Trinkwasserbehältnissen müssen - so nicht bereits vorhanden - neu aufgebaut werden. Es ist nicht anzunehmen, dass staatliche Gesellschaften das leisten werden. Und ein sicheres Geschäft für jeden Wasserproduzenten, wenn das Gemeinwesen die Mindestmenge für jeden gratis bereitstellen möchte. Damit der Finanzminister derartiges finanzieren kann, müsste das Leitungswasser extrem verteuert werden. Würde der Kronenzeitung gefallen, weil man das als "Besteuerung der Schwimmbäder der Reichen" verkaufen kann. Obwohl - wenn man so durch österreichische Voralpentäler fährt, sieht man in fast ausnahmslos jedem Garten zumindest einen der aufblasbaren Baumarkt-Pools stehen. Der Schuss könnte politisch nach hinten losgehen. Dennoch: plötzlich werden interessante Konstrukte möglich: Wiener Hochquellwasser gratis für alle Österreicher (aber in Flaschen) und aufbereitetes Donauwasser ins Leitungssystem (muss zum Klospülen und Duschen genug sein, geht doch in anderen Ländern auch). Klingt ökologisch und sinnvoll. Kann das die wünschenswerte Zukunft sein? Von Kindheit auf mit dem "System des Wasserkreislaufs" infiltriert bin ich der Meinung, dass man Wasser nicht verschwenden kann. Nur ungerecht verteilen. Und verseuchen. Und mit großem Gewinn verkaufen. Wenn Wasser das Öl des 21.Jahrhunderts werden soll, muss man zeitgerecht beginnen, es zu vermarkten. Siehe link unten. fra link: http://oe1.orf.at/inforadio/96165.html -- Der GMX SmartSurfer hilft bis zu 70% Ihrer Onlinekosten zu sparen! Ideal für Modem und ISDN: http://www.gmx.net/de/go/smartsurfer
