weil google der neue lieblingsfeind ist, gibts von der arge daten eine 
aussendung...oder hab ich den aufschrei verpasst als www.norc.at online ging?




-------- Original-Nachricht --------
> Datum: Wed, 8 Apr 2009 16:58:10 +0200
> Von: Franz Ablinger <[email protected]>
> An: [email protected]
> Betreff: [monochrom] Arge Daten: google  streetview - nich t rechtskonform in 
>  Österreich

> Hans Zeger von der Arge Daten schreibt:
> 
> Kann "Street View" überhaupt rechtskonform betrieben werden?
> 
> Das ist nur unter theoretischen Umständen denkbar. Schon die
> Datenerfassung 
> (das Filmen) würde einerseits die Zustimmung der Betroffenen erfordern
> (inkl. 
> aller Eigentümer von Liegenschaften oder Geschäften die abgebildet
> werden), 
> andererseits müsste diese Datenaufzeichnung bei der Datenschutzkommission
> genehmigt werden. Mangels erkennbaren und berechtigten Zwecks wäre aber
> eine 
> derartige Genehmigung zu verweigern.
> 
> Ohne Zustimmung und Genehmigung dürften nur Bilder aufgezeichnet und 
> veröffentlicht werden, die weder Personen, noch Gebäude, Geschäfte oder
> dergleichen erkennen lassen. Die Bilder müssten so unscharf sein, dass
> darauf 
> buchstäblich nichts bzw. bloß bunte Flecken erkennbar sind. 
> Ein wenig attraktiver Dienst.
> 
> [...]
> 
> Wie sollen Betroffene reagieren?
> 
> Solange die Politik säumig ist, müssen die Betroffenen selbst aktiv
> werden. 
> Die wichtigste Maßnahme ist die Abmahnung der Datenaufzeichner.
> 
> Sieht jemand eines der berüchtigten Google-Cars, dann sollte er
> jedenfalls 
> das KFZ-Kennzeichen festhalten und eine Zulassungsauskunft beim
> zuständigen 
> Verkehrsamt einholen (die ARGE DATEN unterstützt zur Vermeidung von 
> Doppelauskünften dabei gerne). Der Zulassungsbesitzer sollte aufgefordert
> werden, keine Bilder des Betroffenen anzufertigen und bestehende Bilder zu
> vernichten. Wird diese Aufforderung durch einen Anwalt gestellt, können 
> auch Kosten (etwa 100-200 Euro) verrechnet werden.
> 
> Sollten Bilder tatsächlich im Internet auftauchen, dann ist Google 
> aufzufordern diese zu Löschen. Auch das kann kostenpflichtig durch einen 
> Anwalt verfolgen. Hier sollte vorrangig die örtliche Googlestelle 
> angeschrieben werden, da nach den EU-Datenschutzbestimmungen bei Nicht-EU-
> Datenverarbeitern immer eine nationale Ansprechstelle bekannt zu geben
> ist.
> 
> link:
> http://www.e-rating.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-E-RATING&s=71294axr

-- 
Psssst! Schon vom neuen GMX MultiMessenger gehört? Der kann`s mit allen: 
http://www.gmx.net/de/go/multimessenger01

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