Christian Freund wrote:

Ich bin ja hier doch für etwas schräge Ansichten bekannt, aber aus diesem
Thema möchte ich mich nicht ganz raushalten:
Daß viele fundamentalistische Ideen gefährlich sind, darüber brauchen wir
denk ich nicht zu diskutieren, da sprechen die Fakten ohnehin eine sehr
deutliche Sprache. Daraus jedoch den Schluß zu ziehen, alle Religionen
verblöden den Menschen, erscheint mir dann etwas überzogen. Religion hat
ja die Aufgabe, dem Menschen Halt und Antworten zu gehen. Dazu braucht es
aber gewisser unverrückbarer Grundwerte - eben ein "Fundament". Jetzt
könnte man sich ansich wieder im Kreis drehen und argumentieren, alle
Religionen seien fundamentalistisch - also in Konsequenz gefährlich.
Wenn ich jetzt mal etwas weiter ausholen darf: Ist unsere liberale
Einstellung und die Toleranz gegenüber jeder fremden Idee ein echter Wert
für unsere Gesellschaft? Ja, wenn es der Gesellschaft zum Guten gedient,
nein, wenn es ihr schadet. Ich erinnere mich noch an eine
Geschichtsstunde, in der uns damals in bunten Farben geschildert wurde,
wie die Tütken vor Wien standen und geschlagen wurden. Da wurde irgendwie
der Grundstock für unsere "westliche Freiheit" gelegt. Das wäre doch mit
Sicherheit alles anders ausgegangen, hätte man sich damals auf eine
"Einwanderungspolitik" geeinigt. Also können wir doch nur deshalb tolerant
sein, weil unsere "Vorfahren" es nicht waren :-) Also verdanken wir doch
die Toleranz der einstigen Intoleranz. Der Islam ist keine tolerante
Religion - und wer da einzelnen "Kampagnen" sein Vertrauen schenkt, sollte
sich mal den Spaß machen und im Koran nachlesen, was da so über den Kampf
gegen die Ungläubigen steht. Und der Muslime steht zu seinem Koran -
wahrscheinlich mehr als so mancher "Christ" zur Bibel.
Ich denke unsere Zukunft ist bereits vorgezeichnet: Wir in Deutschland -
und wahrscheinlich schauts in Österreich auch nicht anders aus - sind
weiterhin die braven toleranten Weicheier dieser Welt ( die
österreichischen Lehrer lernen ja schon mal brav türkisch, wie ich hier
schon mal gelesen habe, und wir in Bayern nehmen schon mal die Kreuze von
der Wand und machen Platz für den Halbmond und was da sonst noch so kommen
mag ), gleichzeitig werden von unseren Steuergeldern Moscheen gebaut.
Wärend bei uns Kinder immer mehr als Plage und Belastung empfunden werden,
sind es für die anderen die "Kämpfer von morgen".
Ich denke, ein Land wie Deutschland, das sich ohnehin für seine
Vergangenheit bis in alle Ewigkeit schämen muß, hat auch keine Zukunft
(verdient). Wir haben es verdient, in der ganzen Welt belächelt zu werden.
Ob wir es wollen oder nicht: Wir sind die schwachen Weicheier dieser Welt!
Ich freue mich auf die Zukunft um zu sehen, wie unser Untergang aussehen
wird! Ein Prosit auf den unausweichlichen Tod dieser Gesellschaft!

möge es schnell und schmerzlos sein...



Mario Allegro wrote:

Hallo Liste,

Wenn die Religion sich als Glauben sehen würde, würde sie sich nicht so
ernst nehmen und sich als das einzig richtige ansehen. Vielleicht würde
dann
der Menschenverstand herrschen!

Schönen Gruß

Mario


Das wäre aber garnicht im Sinn der Initiatoren.
Tolles Thema :-)
Ja darüber kann man wirklich Diskutieren. Aber wenn wir von den Türken vor Wien reden, sollte man da weniger aus Islamischer, denn mehr aus kulureleller Sicht betrachten. Die Türken entstammen einem Nomadischen Wüstenvolk, der Islam mit seiner strengen Sharia hat sich aus dieser Kultur entwickelt, nicht umgekehrt. Das die Türken (weniger die heutigen natürlich) so kriegerisch sind, liegt daran, dass sie in einem Jahrtausende lang heiss umkämpften Gebiet lebten und im ständigen Kampf waren. Der Islam ist nur die Ergänzung der Christlichen Religion um einen weiteren Propheten.

Judentum  = Wüstengott
Christentum = Wüstengott + Jesus
Islam = Wüstengott + Jesus + Mohammed

Klar bieten diese Religionen ein Wertefundament. Jedem das seine und in den einzelnen Ausführungen den jeweils verändert. Wenn jemand sagt er braucht das Wertefundament des Christentums, dann würde er dass des Muslimischen ebenso wehement Verteidigen, wenn er oder sie im Islamischen sozialisiert worden wäre.

Betrachte ich die Geschichte und die zusammenhänge, haben Christentum und Islam mehr Leiden über die Menschheit gebracht als jede der alten Naturreligionen, die sich heute noch in Budhismus und Hinduismus ausdrücken. Ich für meinem Teil vertraue nicht dem Urteil eines Wertefundaments, das jeweils dem Machtbedürfnis der jeweiligen Religionshüter entsprach.


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