religion ist ja immer ein heißes thema, über das man sogar so gerne streitet, 
dass man dafür auch
mal kriege führt. :-)

aber ich denke, wie hier auch schon erwähnt wurde, dass religion in erster 
linie dazu gedacht ist,
den menschen halt und hoffnung zu geben und eine stütze zu sein. im fundament 
sind alle religionen
gleich udn haben im grunde auch die gleiche intention: friede und glück und 
harmonie.

das problem bei religionen ist, dass sie ein wunderbares instrument ist, um 
menschen zu führen und
zu beeinflussen. man kann mit ihr perfekt angst erzeugen, denn menschen haben 
schnell angst vor
dingen, die sie nicht kennen (du kommst in die hölle, wenn . . .).
früher konnte die kirche dadruch natürlich noch viel leichter macht ausüben als 
heute, da man den
menschen damals noch eher einen bären aufbinden konnte.
aber auch heute kann man durch religion die leute noch zu den absurdesten taten 
treiben. und dabei
geht im grunde die eigentliche bedeutung von religion verloren.

was ich sagen will ist, dass - auch wenn ich mich selbst nicht als gläubigen 
oder religiösen
menschen bezeichne - religion in seiner urform wichtig ist für den menschen, 
vor allem für die, die
sich in dieser großen welt verloren und einsam fühlen.

aber das der mensch die idee der religion schamlos mißbraucht und ausnutzt. und 
das ist es, was die
religion so gefährlich macht. der mensch selbst und sein streben nach macht.

----- Original Message -----
From: Andreas Roth
To:   [email protected]
Sent: Thu, 02 Feb 2006 11:28:07 +0100
Subject: Re: [Coffeehouse] zum Thema Religion

Christian Freund wrote:

>Ich bin ja hier doch für etwas schräge Ansichten bekannt, aber aus diesem
>Thema möchte ich mich nicht ganz raushalten:
>Daß viele fundamentalistische Ideen gefährlich sind, darüber brauchen wir
>denk ich nicht zu diskutieren, da sprechen die Fakten ohnehin eine sehr
>deutliche Sprache. Daraus jedoch den Schluß zu ziehen, alle Religionen
>verblöden den Menschen, erscheint mir dann etwas überzogen. Religion hat
>ja die Aufgabe, dem Menschen Halt und Antworten zu gehen. Dazu braucht es
>aber gewisser unverrückbarer Grundwerte - eben ein "Fundament". Jetzt
>könnte man sich ansich wieder im Kreis drehen und argumentieren, alle
>Religionen seien fundamentalistisch - also in Konsequenz gefährlich.
>Wenn ich jetzt mal etwas weiter ausholen darf: Ist unsere liberale
>Einstellung und die Toleranz gegenüber jeder fremden Idee ein echter Wert
>für unsere Gesellschaft? Ja, wenn es der Gesellschaft zum Guten gedient,
>nein, wenn es ihr schadet. Ich erinnere mich noch an eine
>Geschichtsstunde, in der uns damals in bunten Farben geschildert wurde,
>wie die Tütken vor Wien standen und geschlagen wurden. Da wurde irgendwie
>der Grundstock für unsere "westliche Freiheit" gelegt. Das wäre doch mit
>Sicherheit alles anders ausgegangen, hätte man sich damals auf eine
>"Einwanderungspolitik" geeinigt. Also können wir doch nur deshalb tolerant
>sein, weil unsere "Vorfahren" es nicht waren :-) Also verdanken wir doch
>die Toleranz der einstigen Intoleranz. Der Islam ist keine tolerante
>Religion - und wer da einzelnen "Kampagnen" sein Vertrauen schenkt, sollte
>sich mal den Spaß machen und im Koran nachlesen, was da so über den Kampf
>gegen die Ungläubigen steht. Und der Muslime steht zu seinem Koran -
>wahrscheinlich mehr als so mancher "Christ" zur Bibel.
>Ich denke unsere Zukunft ist bereits vorgezeichnet: Wir in Deutschland -
>und wahrscheinlich schauts in Österreich auch nicht anders aus - sind
>weiterhin die braven toleranten Weicheier dieser Welt ( die
>österreichischen Lehrer lernen ja schon mal brav türkisch, wie ich hier
>schon mal gelesen habe, und wir in Bayern nehmen schon mal die Kreuze von
>der Wand und machen Platz für den Halbmond und was da sonst noch so kommen
>mag ), gleichzeitig werden von unseren Steuergeldern Moscheen gebaut.
>Wärend bei uns Kinder immer mehr als Plage und Belastung empfunden werden,
>sind es für die anderen die "Kämpfer von morgen".
>Ich denke, ein Land wie Deutschland, das sich ohnehin für seine
>Vergangenheit bis in alle Ewigkeit schämen muß, hat auch keine Zukunft
>(verdient). Wir haben es verdient, in der ganzen Welt belächelt zu werden.
>Ob wir es wollen oder nicht: Wir sind die schwachen Weicheier dieser Welt!
>Ich freue mich auf die Zukunft um zu sehen, wie unser Untergang aussehen
>wird! Ein Prosit auf den unausweichlichen Tod dieser Gesellschaft!
>
>möge es schnell und schmerzlos sein...
>
>
>
>  
>
>>Mario Allegro wrote:
>>
>>    
>>
>>>Hallo Liste,
>>>
>>>Wenn die Religion sich als Glauben sehen würde, würde sie sich nicht so
>>>ernst nehmen und sich als das einzig richtige ansehen. Vielleicht würde
>>>dann
>>>der Menschenverstand herrschen!
>>>
>>>Schönen Gruß
>>>
>>>Mario
>>>
>>>
>>>      
>>>
>>Das wäre aber garnicht im Sinn der Initiatoren.
>>    
>>
Tolles Thema :-)
Ja darüber kann man wirklich Diskutieren. Aber wenn wir von den Türken 
vor Wien reden, sollte man da weniger aus Islamischer, denn mehr aus 
kulureleller Sicht betrachten. Die Türken entstammen einem Nomadischen 
Wüstenvolk, der Islam mit seiner strengen Sharia hat sich aus dieser 
Kultur entwickelt, nicht umgekehrt. Das die Türken (weniger die  
heutigen natürlich) so kriegerisch sind, liegt daran, dass sie in einem 
Jahrtausende lang heiss umkämpften Gebiet lebten und im ständigen Kampf 
waren. Der Islam ist nur die Ergänzung der Christlichen Religion um 
einen weiteren Propheten.

Judentum  = Wüstengott
Christentum = Wüstengott + Jesus
Islam = Wüstengott + Jesus + Mohammed

Klar bieten diese Religionen ein Wertefundament. Jedem das seine und in 
den einzelnen Ausführungen den jeweils verändert. Wenn jemand sagt er 
braucht das Wertefundament des Christentums, dann würde er dass des 
Muslimischen ebenso wehement Verteidigen, wenn er oder  sie im 
Islamischen sozialisiert worden wäre.

Betrachte ich die Geschichte und die zusammenhänge, haben Christentum 
und Islam mehr Leiden über die Menschheit gebracht als jede der alten 
Naturreligionen, die sich heute noch in Budhismus und Hinduismus 
ausdrücken. Ich für meinem Teil vertraue nicht dem Urteil eines 
Wertefundaments, das jeweils dem Machtbedürfnis der jeweiligen 
Religionshüter entsprach.


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