On Tue, 30 Apr 2002 07:23:17 +0200, Tim Schlotfeldt <[EMAIL PROTECTED]> wrote:
>Und tats�chlich wurde dort schon >festgestellt, dass z.B. Gewaltdarstellung im Fernsehen messbare >Auswirkungen auf Individuen und deren Gruppen hat -- und nicht nur >Wirkung auf eine irgendwie "anf�llige" Gruppe. Also 'meine' Infoquellen (allerdings: Profs) sagten imemr das Gegenteil: Es sei ein Faktor, der auf anf�llige Menschen wirke. Ich schlie�e ma nicht aus dass es verschiedene Untersuhcungen mir verschiedenem ergebnis gibt. Und: Seit knapp 300 Jahren wird JEDEM neuen 'Massenmedium' eine aggressionssteigernde, "verdummende", 'asozialisierende' und 'zum Verbrecher disponierende' Wirkung zugeschrieben: * Theater (ab 17. Jhdt) * Roman (ab 18 Jhdt.) * (L�cke, ggf. ne Wissensl�cke meinerseits ;) ) * (Spiel-)Film (1920er ff) * Comic (1950er ff) * Fernsehen (1960er ff) * Computer(spiele) (1980er ff) * "Internet" (1990er ff) Es MUSS erlaubt sein daran zu zweifeln, ob man da immer Recht hat(te). Heute drfte es wohl kaum legitim sein Sxhauspieler als poetentielle Betr�ger, Schauspielerinnen als Prostituierte und Theaterbesucher als potentielle M�dchenverf�hrer zu brandmarken. Oder den Sprachverfall auf Comics zur�ckzuf�hren. Oder Romanleser als Leute mit 'R�ckenmmarksschwund und Gehirnerweichung' zu bezeichnen. etc. -- http://www.carpe.com main site: literature online http://www.carpe.com/bm/ brain/map (blog) http://www.oliver-gassner.de private & own texts
