> Seit knapp 300 Jahren wird JEDEM neuen 'Massenmedium' eine > aggressionssteigernde, "verdummende", 'asozialisierende' und 'zum > Verbrecher disponierende' Wirkung zugeschrieben: > > * Theater (ab 17. Jhdt) > * Roman (ab 18 Jhdt.) > * (L�cke, ggf. ne Wissensl�cke meinerseits ;) ) > * (Spiel-)Film (1920er ff) > * Comic (1950er ff) > * Fernsehen (1960er ff) > * Computer(spiele) (1980er ff) > * "Internet" (1990er ff) > > Es MUSS erlaubt sein daran zu zweifeln, ob man da immer Recht hat(te).
Vielleicht hatte man ja jedes mal recht. Fortschritt geht eben mit R�ckschritt hand in hand. �ber diese Dialektik hat u.a. Engels geschrieben. > Heute drfte es wohl kaum legitim sein Sxhauspieler als poetentielle > Betr�ger, Schauspielerinnen als Prostituierte und Theaterbesucher als > potentielle M�dchenverf�hrer zu brandmarken. > Oder den Sprachverfall auf Comics zur�ckzuf�hren. > Oder Romanleser als Leute mit 'R�ckenmmarksschwund und > Gehirnerweichung' zu bezeichnen. Wer hat denn solche Urteile �ber Computerspieler abgegeben? Einen Sprachverfall kann man durchaus feststellen, und man wird schon versucht sein, ihn unter das Ph�nomen des zivilisatorischen R�ckschritts wie oben beschrieben einzuordnen. Zu Unrecht? -- Hartmut Pilch, FFII e.V. und Eurolinux-Allianz +49-89-12789608 Innovation vs Patentinflation http://swpat.ffii.org/ 115000 Stimmen 400 Firmen gegen Logikpatente http://www.noepatents.org/
