Heiko Recktenwald schrieb:
> > > selbstbestimmte Teilhabe an Kommunikationsprozessen und dadurch die > > Selbstbestimmt heisst opt in. Das ist ein politisches Schlagwort. "Kommunikationsprozesse" sind aber zumindest auch eine semiotische Kategorie. Es geht darum, semiotische Erkenntnis und politisches Wollen zusammenzubringen. Aber daf�r m��te ich wohl an einer anderen Mailingliste teilnehmen. Es ist die Tragik dieser Zeit, da� etwa Mathematiker brilliant-einfach in ihrer Diszplin denken, aber in gesellschaftlichen Zusammenh�ngen oberfl�chlichen Klischeevorstellungen nachh�ngen. Edward Felten etwa gibt seinen formallogischen Scharfsinn an der Garderobe ab, wenn er gesellschaftspolitische Konsequenzen diskutiert. Bei Lawrence Lessig ist es umgekehrt: er hat in "Code" erst Richard Stallmans Ideen recht oberfl�chlich plagiiert (zumal unter Verletzung einer diskursiven GPL), um dann selbst in seinem Buch "Future of Ideas" alle m�glichen Vertreter "pr�ziser" Wissenschaften (zu denen das Recht - noch - nicht geh�rt) zu "beleihen", ohne selbst eine schl�ssige Gesamttheorie hinzubekommen. "Code" ist nicht guter Lessig - obwohl Lessig gut ist -, sondern schlechter Stallman. "Ideas" sind nicht gerade die von Pascal (zumal die auch "Pensees" hei�en).
