Hi Martin, Wednesday, July 21, 2004, 7:00:00 PM, you wrote:
> > Womit wir im Grunde direkt beim Punkt w�ren: Es ist n�mlich in der > > Praxis von der urspr�nglichen Formel bis zur fertigen Software noch > > ein ziemlich weiter Weg. > Naja: Einmal durch den Compiler. Du kannst ja mal versuchen, die Beschreibung des Y2K-Patents (siehe vorige Artikel) durch den Compiler zu jagen. Du glaubst ja wohl nicht, da� in der Patentschrift wirklich C-Source enthalten ist ? >> Dummerweise waren die (zugegebenerweise brillianten) Mathematiker, die >> RSA erfunden haben, keine besonders guten Programmierer, > Der Code von Rivest, der hier rumliegt, scheint zwar etwas > altmodischer C-Code zu sein, aber sonst okay. Und RSA waren > auch keine reinen Mathematiker sondern Informatiker. Die > ganze Mathematik im RSA-Verfahren ist viel �lter und ist > im wesentlichen der kleine Satz von Fermat (1640). Trotzdem waren es wohl eher akademische als software-technische Aspekte, die bei der Implementation eine Rolle spielten. > Auch die Ideen von Fallt�rfunktionen zur Verschl�sselung ist > �lter. Wie man im Prinzip Public-Key-Crypto macht, haben > sich Diffie, Hellmann, Merkle,... ausgedacht. Eben. RSA ist ja auch definitiv ein Software-Patent gewesen. Nicht gerade ein methodisches. > Das RSA-Verfahren ist sicherlich ein Meilenstein aber als > solcher nur zu sehr geringen Teilen den Herren RSA zu > verdanken. ok. >> soda� fast 20 >> Jahre lang der Gebrauch dieses Algorithmus innerhalb der U.S.A. durch >> die (im krassen Gegensatz dazu) geringen technischen F�higkeiten der >> Erfinder beschr�nkt war. > Das lag wohl eher an den Export-Gesetzen und den > Lizenz-Bestimmungen. Oder war an RSAREF technisch > irgendetwas auszusetzen? Du kannst Dir ja mal die alternative Implementation, die innerhalb der U.S.A. bis vor kurzem schlicht verboten war (jedenfalls in der Nutzung), namens MPILIB ansehen. Dann wei�t Du was von Software-Technik ! > Trotzdem stimme ich Dir zu: Das RSA-Patent ist das > perfekte Beispiel gegen (Software-)Patente: Danke. > In vielen kleinen Schritten wird von vielen Leuten auf > Basis allgemein-bekannten mathematischen Wissens etwas > n�tzliches entwickelt. Von den letzten in der langen > Kette wird das Ergebnis dieses Prozesses patentiert, > was dann der Nutzung der Technologie im Weg steht. Was der grunds�tzlichen Forderung nach bis dato unver�ffentlichter Innovation nat�rlich komplett widerspricht. Daniel Koerner -- Daniel Koerner Duisburger Str. 57 45479 M�lheim a.d. Ruhr Festnetz: 0208/4396895 Fax: 01805/999986-79432 Email: [EMAIL PROTECTED] Web: www.stw.uni-duisburg.de/~dkoerner/ -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
