On Mon, 7 Feb 2005, Gert Doering wrote: > Wobei mir nicht klar ist, ob es nicht immer schon so war, und es mir nur > in den letzten Jahren staerker auffaellt - oder ob "frueher" (sagen wir > mal "1960-1990") die Werte in der Gesellschaft etwas besser balanciert > waren.
Dass der Reichtum der oberen Einkommenschichten und ihr Anteil am Gesamtreichtum der Gesellschaft ueberproportional waechst, und der Anteil am Reichtum fuer die unteren Einkommensschichten derzeit sinkt, belegen Statistiken immer wieder. (BTW: Der Anteil der Lohnsteuern am Steueraufkommen ist ebenfalls staendig gestiegen, allerdings ist das kaum den Lohnsteuerzahlern zugute gekommen) Es ist ja nicht so, dass erst seit gestern versucht wird, Arbeitslosigkeit mit Hilfe von Entlastungen der Unternehmen und Entlastungen an "Lohnnebenkosten" zu bekaempfen. Spaetestens seit 1982 ist das Programm. Derzeit ist Deutschland bei wohl 5 Mio Arbeitslosen angekommen, das einzige, was funktioniert, ist der Export (trotz allem Gejammere ueber den Wirtschaftsstandort Deutschland bestaendig wachsend). Als Naturwissenschaftler wuerde ich eine Testreihe, die ueber mindestens 23 Jahre nicht das erhoffte Ergebnis, die Senkung der Arbeitslosigkeit, erbringt, abbrechen und durch andere Ansaetze ersetzen. Offensichtlich gilt das nicht in der Politik;-) Gruss Peter -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
