> > Trotzdem haben wir in soweit bereits verloren, wie wir gezwungen sind, > > Ressourcen fuer etwas aufzuwenden, das wenig mit den prioritaeren > > Vorhaben des FFII zu tun hat. > > Ja, das ist aber immer so, wenn Du in ein gerichtliches Verfahren > gezogen wirst. > > Du kannst eben niemandem verbieten, Klagen zu erheben und den Erlass > einswteiliger Verfuegungen zu beantragen.
> Im konkreten Fall ist es vermutlich auch so - ich kenne die > Antragsschrift jetzt nicht - dass Nutzwerk beantragt hat die eV ohne > muendliche Verhandlung zu erlassen und fuer den Fall, dass das Gericht > Bedenken hat, nicht ohne muendliche Verhandlung zu entscheiden. Das > Gericht kann dann gar nichts anderes machen, als zu terminieren. Kann es nicht die Klage einfach kostenpflichtig abweisen ? > > Wobei ich diese Sicht des Prozessierens nicht irgendwie fuer "unique" > > halte. Hubbard spricht hier aus, was die meisten Leute, die > > einigermassen Erfahrung auf diesem Gebiet haben, fuer > > selbstverstaendlich halten. Ein Jura-Professor riet mir kuerzlich dazu, > > alles, was von einem Gericht fuer verhandlungsfaehig erachtet wird, > > bereits als verloren anzusehen, in vollem Umfang nachzugeben und es ad > > acta zu legen. So habe er es immer gehalten. > > Wenn Du dieser Ansicht anhaengst, waere es allerdings konsequent sich > in sein unvermeidbares Schicksal zu fuegen, moeglichst schnell und > umfassend Unterlassungs- bzw. Abschlusserklaerungen abzugeben und > saemtlichen Content, der sich mit Nutzwerk befasst, einfach runter zu > nehmen. Ja, das waere konsequent. Die Dokumentation des FFII ueber Nutzwerk ist ja seit Anfang August nicht mehr zugaenglich. Eine Reihe anderer Leute im Netz, auch Uni Stuttgart, haben es mit ihren Publikationen aehnlich gehandhabt. Allerdings hat FFII bislang nicht vollstaendig kapituliert sondern verteidigt noch eine Grenze, naemlich die der Berichterstattung ueber den Prozess, wissend, dass dies weitere Kosten verursachen wird. Es koennte sehr wohl ein Fehler sein, hier nicht auf den Rat des Jura-Professors zu hoeren, aber das Kosten- Nutzen-Verhaeltnis ist bei dieser letzten Verteidigungslinie etwas besser. Es bestehen geringere Risiken und bessere Chancen, das im Internet verschaerft auftretende Problem der gerichtlichen Zensur zu dokumentieren und zu seiner Linderung/Loesung beizutragen. -- Hartmut Pilch, FFII.org, Büro München +498918979927, Brüssel +3227396262 Innovation statt Monopolschutz! http://www.wirtschaftliche-mehrheit.de/ -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
