On Fri, Feb 19, 1999 at 12:23:12PM +0100, Herbert Haas wrote: > Marcus Brinkmann wrote:
> Jedenfalls sollte Linux im allgemeinen benutzerfreundlicher werden. > Ich bin auch dafür, daß man bei der Debian-Entwicklung kompromisslos > Stabilität und Funktionalität der Einfachheit vorzieht. Eben. Jeder möchte das erste, das zweite und dritte aber nicht missen. Meine Prognose ist, daß Debian in einem Jahr eine zentrale Dokumentdatenbank hat, in zwei Jahren eine zentrale Konfiguration. Bitte keine Ideen dazu auf diese Liste. Bevor nicht jemand alle Mails auf debian-dco und debian-admintool gelesen hat, möchte ich nichts hören :) Außerdem sind die Vorbereitungen schon größtenteils gelaufen. > Es ist besser die Aufgabe von SuSE oder Redhat ein Plug and Play > Betriebssystem > zu schaffen. Eben. Die bekommen dann beim Verkauf der Distribution ja auch den DAU Zuschlag. > > > Dort draußen sind Millionen potentielle Debian User, die entweder von > > > Linux noch > > > nichts gehört haben oder einfach was anderes vorhaben als > > > Computerexperten zu > > > werden und mit der Installation ihre Zeit zu vertrödeln. > > > > Ich denke nicht, daß diese Zielgruppe potentielle Debian User sind. > > > > Ich auch nicht, sorry, obiges Statement sollte besser heißen: ...potentielle > LINUX-User.... Das sehe ich nicht so, denn man kann bestimt eine DAU fähige Linux Version zusammenstellen. Ist aber ein Haufen Arbeit. > > > Die Leute wollen ANWENDUNGEN sehen. > > > Office, Internet, Grafik, Spiele! > > > > www.microsoft.com > > > > Oder: Lieber einen glücklichen Windows User als einen unglücklichen Linux > > User. > > > > Warum sollte nicht eine Distribution (SuSE, Redhat) hergehen und _zusätzlich_ > ein Linux > schaffen,das dem Anwender viel Zeit bei der Installation erspart und schnell > Ready-to-Use ist? Ich würde soetwas gerne sehen. Nur hoffe ich, daß dann trotzdem noch über Freie Software gesprochen wird, und über die Flexibilität die dahintersteckt. Ich kann mir auch vorstellen, daß jemand ein solches System, auf Debian basiert. Debian war immer dazu gedacht, daß andere darauf aufbauen für spezielle Zwecke. > Auch wenn dann diese Installation nicht perfekt ist, wird der Enduser dennoch > ein viel stabileres, schnelleres, leistungsfähigeres System als M$ besitzen > und viel Geld gespart haben. Außerdem wäre dies eine wirksame Waffe gegen > das Microsoft Monopol. Nur so am Rande: Ich kämpfe nicht gegen MS, sondern für Freie Software. > Trotzdem ist es aber auch genial von Microsoft (man zitiere mich bitte nie > mit den letzten > dreiWorten, *schauder* !!!!), einer breiten Masse die Computerwelt zu > eröffnen, ohne daß diese > Technik studiert haben muß. Ziel der Technik muß es doch sein dem Menschen > eine > Computerumgebung zu bieten, die schnell, zuverlässig und konsistent auf der > einen Seite > (Linux) und leicht zu installieren auf der anderen Seite (Windows) ist. Ich finde Windows gar nicht so einfach zu handhaben. Zum Beispiel weiß ich nie, woran ich drehen muß, und wenn ich woran gedreht habe, weiß ich nicht, ob das überhaupt was bewirkt hat... und nach einem Reboot ist alles wieder ganz anders. > Ich kenne Leute, die hätten so gerne Linux, trauen sich aber nicht > drüber,weil es ihnen zu > kompliziert ist. Wenn ein Gnome oder KDE mal keine Wünsche > mehr offen läßt, dann bleibt nocht der Horror vor der Installation (uns > macht's Spaß, > keine Frage:-). :) [...] > > > SuSE: > > > Die Dokumentation für Neulinge ist vorbildlich und Yast ist sehr intuitiv > > > zu > > > bedienen. Für deutschsprachige Benutzer ist alles perfekt eingestellt. > > > > Wunderbar. Ich gratuliere SuSE zu diesem Erfolg. Über die Nachteile > > habeichmich anderswo schon ausgelassen. (was ist, wenn ich spanischer > > Benutzer bin? Brauchen wir für jedes Land eine eigene Distribution?) > > > > Microsoft tut es. Eine kommerzielle Distribution sollte das auch tun.Debian > nicht. Da bin ich > mittlerweile Deiner Meinung. Wg, der Sprache, finde ich, daß Debian alle Sprachen perfekt unterstützen sollte, aber Übersetzen ist schwer... > > -- > > `Rhubarb is no Egyptian god.' > > Nun wage ich es: Was bedeutet das? "Rhabarber ist kein ägyptischer Gott". (ein Nonsense Reim aus dem Eichborn verlag: "... sondern nur ein saurer Kompott". "Rhabarber" ist auch ein Synonym für Unsinn quatschen. :) Marcus -- `Rhubarb is no Egyptian god.' Debian http://www.debian.org finger brinkmd@ Marcus Brinkmann GNU http://www.gnu.org master.debian.org [EMAIL PROTECTED] for public PGP Key http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Marcus.Brinkmann/ PGP Key ID 36E7CD09 ------------------------------------------------ Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine E-Mail an [EMAIL PROTECTED] die im Body "unsubscribe debian-user-de <deine emailadresse>" enthaelt. Bei Problemen bitte eine Mail an: [EMAIL PROTECTED] ------------------------------------------------ Anzahl der eingetragenen Mitglieder: 656

