Andreas Pakulat <[EMAIL PROTECTED]> writes: >On 08.Nov 2004 - 23:30:26, Helmut Waitzmann wrote: >> Andreas Pakulat <[EMAIL PROTECTED]> writes:
[Im folgenden Zitat bezog ich mich darauf, dass Du die Kommandos, die beim Sitzungsstart nur einmal ausgef�hrt werden sollen, in "$HOME"/.xsession und in "$HOME"/.profile schreiben kannst, weil sie so sowohl beim X11-Zugang als auch beim textorientierten Zugang genau einmal ausgef�hrt werden.] >> Das stimmt in diesem Fall nat�rlich. Was die Sache �rgerlich macht, ist, >> dass das z.B. f�r die Distribution "Fedora Core release 1" bereits nicht >> mehr stimmt: Dort finden sich in '/etc/X11/gdm/Sessions' die >> Shellscripte 'GNOME' und 'KDE', die nichts tun, als ein >> >> exec /etc/X11/xdm/Xsession gnome >> >> bzw. >> >> exec /etc/X11/xdm/Xsession kde [... zu starten.] Denn der Witz ist, wie ich mit den Ausschnitten aus Fedoras /etc/X11/xdm/Xsession gezeigt habe, dass bei Fedora Core release 1 *auch beim Zugang �ber X11* eine der Dateien "$HOME"/.bash_profile, "$HOME"/.profile oder "$HOME"/.login (je nachdem, welches "$SHELL" man verwendet) abgearbeitet wird, einfach, weil "$SHELL" als nicht-interaktives Login-Shell gestartet wird. Damit hat man verloren, wenn man seine Account-Initialisierungskommandos sowohl in einer dieser Login-Shell-Startup-Dateien (f�r den Text-orientierten Zugang), als auch in "$HOME"/.xsession eingetragen hat: Denn dann werden sie *zweimal* ausgef�hrt, wenn man beim Login-Chooser das "Default System Session" (d.h. "$HOME"/.xsession) ausgew�hlt hat. >Aber auch Fedora Core wird jawohl $HOME/.xsession einlesen Ja, wenn man beim Login-Chooser keines der Session-Managers, sondern "Default System Session" ausw�hlt. Insofern w�re das passende Vorgehen bei Fedora Core release 1, dass der Benutzer seine Initialisierungs-Kommandos *nur* in die Login-Shell-Startup-Dateien, nicht auch noch in "$HOME"/.xsession, reinschreibt. Dann werden sie, egal ob der grafische oder der Text-Zugang genutzt wird, genau einmal abgearbeitet, und der Nutzer muss seinen Zugang an nur *einer* Stelle konfigurieren. >> Allerdings ist shell-unabh�ngiges Quoting ziemlich schwierig. > >Grade da ist aber wieder etwas was Debian gerne moechte, naemlich ein >#!/bin/sh > >und demzufolge Shellunabhaengigkeit erreichen... Hier bin ich mir nicht sicher, was Du mit "Shellunabh�ngigkeit" meinst: Meinst Du Der Benutzer kann sich sein Login-Shell ausw�hlen und konfigurieren, und der grafische Zugang macht mit diesem vom Benutzer gew�hlten Shell eine ordentliche Initialisierung, egal, welches Shell der Benutzer sich ausgesucht hat. ? Oder meinst Du Der Benutzer soll sich daran gew�hnen, f�r die Konfiguration seines Accounts im Falle des grafischen Logins nur seine Datei "$HOME"/.profile zur Konfiguration zu verwenden. X11 hat mit keinem anderen Shell als /bin/sh etwas zu tun, denn es ignoriert die Umgebungsvariable SHELL und nimmt immer /bin/sh, ist also davon, was der Benutzer als Login-Shell gew�hlt hat, unabh�ngig, b�rdet ihm aber damit auf, (falls er nicht /bin/sh oder bash als Login-Shell gew�hlt hat), zwei Login-Shells konfigurieren zu m�ssen. ? Ich ziehe hier Fedoras Vorgehensweise vor: Mein Account konfiguriere ich in der Startup-Datei meines Login-"$SHELL"s. Dann wird die Konfiguration immer verwendet, egal, ob ein Text-orientierter oder grafischer Zugang beim Login verwendet wird. -- Wenn Sie mir E-Mail schreiben, stellen | When writing me e-mail, please Sie bitte vor meine E-Mail-Adresse | precede my e-mail address with meinen Vor- und Nachnamen, etwa so: | my full name, like Helmut Waitzmann <[EMAIL PROTECTED]>, (Helmut Waitzmann) [EMAIL PROTECTED]

