Am 01.03.2005 um 09:36 schrieb Michelle Konzack:

Am 2005-03-01 06:30:36, schrieb Andreas V�gele:

Ich nutze OpenBSD seit einigen Monaten privat und finde das
Betriebssystem ziemlich gut. Zum Beispiel wird alle 6 Monate eine neue
stabile Version ver�ffentlicht. Neuer Code wird nur dann aufgenommen,
wenn der Autor auch eine Manual-Page mitliefert. Beides Dinge, die
Debian bzw. dem Linux-Kernel IMHO fehlen.
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Was willste da in die Manuale Seite schreiben ?
Module auflisten und beschreiben welche Hardware sie unterst�tzen ?
Kernel-Interna ?

Bei OpenBSD gibt es pro Treiber eine Manual-Page, in der die Aufgabe des Treibers, die unterst�tzte Hardware sowie ggf. Kernel-Parameter beschrieben werden. Au�erdem finden sich dort die Fehlermeldungen, die der Treiber ausgeben kann, inklusive einer kurzen Beschreibung des Problems. Wenn es sinnvoll ist, wird auch die Schnittstelle f�r Programmierer beschrieben. Alles in allem, sehr sinnvoll und n�tzlich.


Das kannste eine Manual Seite schreiben, die ein vielfaches gr��er
ist als die Manual Seite der BASH.

Wieso das? Es wird nat�rlich f�r jede Komponente eine eigene Manual-Page geschrieben.


Vor allem kannste bei jeder Version eine neue schreiben...

Das ist eigentlich der Sinn der Sache. Vor allem ist es Sinn der Sache, dass der Autor selbst die Dokumentation liefert. Beim Linux-Kernel musst Du Dich mit irgendwelchen, in aller Regel veralteten Manual-Pages rumschlagen oder auf unfreie Literatur zur�ckgreifen, die ebenfalls schnell veraltet und oft unvollst�ndig ist. Oft hilft auch nur ein Blick in den Quelltext. Von einem Programmierer zu verlangen, bei neuen Treibern oder Code-�nderungen eine Dokumentation mitzuliefern, halte ich f�r vern�nftig.

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