On Sat, 2 Apr 2005, Joerg Rossdeutscher wrote:

> Am Samstag, den 02.04.2005, 14:24 +0200 schrieb Thomas Antepoth:
> 
> > [ mDNS bei SuSE/Novell]
> Nicht nur Suse, nicht nur M$, auch Apple.
> Das eigentlich �rgerliche daran ist, da� man fr�her immer ".local"
> verwenden *sollte*, w�hrend es inzwischen "verboten" ist.

Ja - es war aber stets eine Empfehlung und kein festgeschriebener 
Standard. Das musste ich gestern auch recht schmerzhaft lernen. Auch der 
Draft ist erstmal nur ein Entwurf. Auch wenn er berechtigte Chancen hat, 
einmal zum Standard zu werden.


> Wie obigem Link zu entnehmen ist, wird das auch noch "offiziell" werden.

Da werden wir aber noch Spass bekommen, wenn jedes Netzwerkinterface 
seinen Hostnamen "mal eben so" im lokalen Netzwerk herumproleten darf und 
man kaum eine M�glichkeit der zentralen Verwaltung von dem Ding hat und 
die Query-Results obendrein auch noch dezentral gecached werden.

Um wichtiger wird es auch werden, ".local" am Gateway-DNS zu erden, damit 
Unicast-DNS Anfragen seitens �lterer Software nicht irgendwo am Root-NS 
enden und man dann mit seiner DNS-IP in einer Pr�sentation unter den 
ersten zehn Pl�tzen auftaucht ;-)

In den Releasenotes von der SuSE 9.1 ist auch in der Tat die Rede von 
einer "inkompatiblen �nderung". Da h�tte ich auch gleich darauf kommen 
k�nnen, dort nachzulesen.


> Das ist aber nicht blo� eine Frage von Debian - wer sich in einem
> gemischten Netzwerk befindet, wird sich in Zukunft mit Sicherheit in
> Reichweite von Zeroconf, mDNS oder Rendezvous (oder wie immer man das
> Baby nun nennt) befinden und tunlichst ".local" vermeiden.

ACK! Aber wie erkl�rt man seinen Kunden, da� ihre, sagen wir mal 5 Rechner 
im Intranet nun alle ".invalid" hei�en oder da� sie eine eigene Domain 
registrieren m�ssen... ;-))



        t++

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