On 26 Dec 2002 14:00:36 +0100,<[EMAIL PROTECTED]> wrote:
>> Wenn ich irgendwann mal in ner gro�en Firma als
>> Netzwerkadmin anfangen sollte und hab bis dahin meine IPs via /etc/hosts
>> verwaltet und benutze leafnode als News-"Server" statt INN, da w�rde ich
>> wohl erstmal dumm angekuckt!
> 
> Noch duemmer werden die Blicke wahrscheinlich, wenn Du dort dann
> NFS-Freigaben an Rechner mit dynamisch vergebenen IP-Adressen
> einrichten willst...

Kann sein. So wie sich das im Moment hier entwickelt hat, glaube ich
auch nicht mehr daran, dass diese Art der L�sung zum Erfolg f�hren kann.

> 
>> Mal abgesehen davon ist es wohl meine Sache, welche �bergro�en
>> Softwarepakete ich verwenden m�chte!
> 
> Nun bleib doch mal locker. Du hast in diesem Thread schon den IMHO
> einzig vernuenftigen Tip bekommen, naemlich die NFS-Clients auf feste
> IP-Adressen umzustellen.

Ja, aber ich hatte auch schon mehrfach erw�hnt, dass die Umstellung auf 
dynamische IPs die Grundlage der kompletten Aktion sind, und wenn ich die 
jetzt wieder statisch machen w�rde, w�r das alles komplett hinf�llig.

> 
>> [...]
>> Wie oben bereits erw�hnt, war die Einrichtung von DHCP und BIND nur
>> eine, in meinem System sinnlose Spielerei.
> 
> Ich habe hier in meinem Home-LAN mit 7 Rechnern auch einen BIND und
> einen DHCP-Server eingerichtet und finde das gar nicht so sinnlos -
> zumal ich dabei auch einiges gelernt habe (denke ich zumindest).

Eben, und das will ich ja auch!

> Das fuehrt jetzt aber wieder vom Thema weg.
> 
>> Das ist auch der Grund,
>> warum die Sicherheitskomponente in Bezug auf die NFS-Freigaben auf Basis
>> von Rechnernamen nicht wirklich durchdacht ist. Es ist so nur die
>> einzige M�glichkeit wie ich, zusammen mit dynamischen IPs und NFS,
>> Freigaben an einzelne Rechner machen kann.
> 
> ??
> Da Du ja witer oben das Thema "grosse Netze" angesprochen hast, werde
> ich Dir mal kurz skizzieren, wie das bei uns am Fachbereich gehandhabt
> wird. Dort tummeln sich knapp 1000 Rechner aus allen OS-Welten.
> Die Clients (i.d.R. Windows-Rechner) erhalten MAC-basierte statische
> IP-Adressen vom DHCP-Server. Die DNS- und DHCP-Verwaltung erfolgt
> dabei komfortabel mittels eines Perl-basierten Webinterfaces.

Das hatte ich mir anders vorgestellt und auch mal anders erlebt:
In einem EDV-Betrieb mit ca. 30 Clients in nder NT4-Dom�ne wurden an
alle Rechner dynamische IPs vergeben. Als Grund wurde mir dort der
geringe Verwaltungsaufwand genannt.

> Die FB-weit nutzbaren Unix-Maschinen laufen in einem NIS-Verbund; die
> Home-Verzeichnisse der User liegen auf dem NIS-Master und werden den
> anderen Unix-Maschinen im NIS-Verbund via NFS zur Verfuegung gestellt.
> Dabei haben alle Unix-Maschinen fest eingetragene IP-Adressen.
> 
> Ein nicht am DHCP-Server eingetragener Client erhaelt fuer eine
> gewisse Zeit eine "wirklich dynamische" IP-Adresse und wird beim
> Ansurfen unser Webseite darum gebeten, seinen Rechner anzumelden.
> Desweiteren nervt ihn ein Cron-Job, der die gleiche Bitte als
> Popup-Message via samba verschickt.
> Den IP-Adressen aus dem "dynamischen" Pool sind am DNS Hostnamen wie
> DHCP-xyz zugeordnet.
> 
> Wenn Du unbedingt eine Loesung mit DHCP benutzen willst, bleibt Dir
> IMHO nichts anderes uebrig als MAC-basierte "feste" IP-Adressen zu
> vergeben und diese dann auch in irgendeiner Form dem DNS
> bekanntzumachen.

Hmm, jaaa, das sehe ich inzwischen leider auch so, aber s.o.. *aufgeb*

Gru�
Daniel

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