Hallo Raphael,

Raphael Bircher schrieb:

Wie Stefan Weigel mal sagte, es wäre sinnvoll in jedem Land nen Verein zu haben.

Habe ich das? Das muss aber in einem völlig anderen Kontext gewesen sein.

Wenn ich mich recht erinnere, ging es dabei nur darum, dass für einen Spender aus Österreich eine Spendenquittung des OpenOffice.org Deutschland e. V. keinen Nutzen hat. Es gab Gedanken, dass der OOoDeV in Österreich einen Tochterverein ins Leben rufen könnte und/oder dass der OOoDeV selbst Mitglied dieses österreichischen Vereins sein könnte.

Und prinzipiell gilt es in allen (den meisten) Ländern, dass nur Spenden an inländische Organisationen steuerbegünstigt sind. In diesem Zusammenhang mag die Aussage gefallen sein, dass es in jedem Land einen Verein bräuchte. (Dies könnte sich ändern, wenn es einmal die Rechtsform eines europäischen Vereins geben sollte und die einzelnen Länder Spenden an so einen Verein steuerlich begünstigen.)

Mir ging es also nie darum, in jedem Land eine Organisation wie den OOoDeV in Deutschland zu schaffen. Sondern es ging um pragmatische Möglichkeiten, trotz nationaler Grenzen, die Arbeit des OOoDeV im gesamten deutschsprachigen Raum zu ermöglichen. Konkreter Anlass waren Österreicher, die mir bei den Linuxwochen 2008 in Wien eine Spende überreichen wollten, denen ich aber keine für Österreich gültige Spendenquittung zukommen lassen konnte. Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß

Stefan

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