Hi

Ich misch' mich dann jetzt doch mal ein:

Michael-E. Voges schrieb:
Der Begriff kommt aus der "Word"-Welt. Der Ansatz von Word ist aber ein ganz anderer als der von OOo. In Word wird (immer noch) in jedem Absatz gepfuscht; in OOo macht man (hoffentlich) eine Vorlage.
Wer stÃndig von solchen Word-Texten eingedeckt wird, die man weiterverarbeiten soll, weià wie grundverschieden die AnsÃtze sind.

Da muss ich jetzt mal einem lieben und in der letzten Zeit hÃufig gelesenen Vorurteil der OOo-Gemeinde widersprechen: Das Vorlagenkonzept in Word ist besser als sein Ruf - man kann damit fast alles machen, was man auch im Writer mit Vorlagen machen wÃrde. Auf jeden Fall alles, was ein normaler Textschreiber so braucht.
BTW: Und man muss im Gegensatz zu OOo in Word keine Makros schreiben, um einem Text eine Formatvorlage (wie heiÃen die noch mal gleich in OOo? Auch Formatvorlage. Sieh an.) zuzuweisen - das geht in Word per einfach anzulegendem und teilweise auch schon voreingestelltem TastaturkÃrzel!


Das eigentliche Problem ist ein anderes - und das hatten wir ja in der Pinsel-Diskussion schon mal: Die Benutzter *wollen* das nicht so, sondern sie wollen einen Text *intuitiv* bearbeiten - und /das/ fÃhrt zu hart codierten Dokumenten. Der Ãbliche DAU ist ja schon froh, wenn er die richtigen Buchstaben auf der Tastatur findet - der will nicht erst noch einen halben Tag Formatvorlagen definieren (bzw. erst mal begreifen, was das ist und wie das geht), bevor er einen Brief schreibt.

Nur wenn dieser Unterschied im Sprachgebrauch deutlich bleibt, wird auch das Konzept von OOo zu Word deutlich bleiben oder deutlich gemacht werden kÃnnen.
Und weil das so ist wie oben beschrieben, ist der Satz hier OOo-Legende und hat leider mit den RealitÃten nichts zu tun - sorry.

Wenns also denn einen Vorschlag braucht: "Formatvorlagen" (von Eric glaube ich) wÃre kurz und beschreibt ziemlich genau die Funktion dieses Fensters - von "Stil" (und daher auch von Stylist) wÃrde ich im Gegensatz zu Steve Jobs in diesem Zusammenhang nicht reden, das ist fÃr mich eher so was wie Schreibstil: "Uwe Altmann benutzt gerne Gedankenstriche und geklammerte EinschÃbe".
Und im Menà kÃnnte man ja eine anderen Begriff wÃhlen - "Format - Vorlagen" z. B.
"Formatliste" wÃre analog auch denkbar (wenn man sich denn unbedingt von Word absetzen will)
--
Eine schÃne Zeit
Uwe



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