Hallo Bernhard,

Bernhard Dippold schrieb:
Das mache ich ja (meistens auf alle Fälle) ... ;) Aber was mache
ich, wenn ich etwas, was im Original steht, nicht (auf Anhieb) im
Menü oder sonst wo finde? Dann bleibt mir entweder das Löschen (Nicht-Übersetzen) des betroffenen Satzes/Absatzes oder der
Neuschrieb des selben ... Dafür brauche ich ja dann wieder die
tiefergehenden Kenntnisse, wenn ich nicht 3 Stunden und ewig bei
OOo suchen will ... ;)

Ich denke, eine Übersetzung nutzt nichts, wenn das Original schon nicht verständlich ist. Wenn Du den entsprechenden Punkt nicht nachvollziehen kannst, wird es der Anwender auch nicht können.

Genau so ist es. Teilweise muss ich bei manchen Korrekturgängen auch im Óriginal nachschauen, weil jemand so wortwörtlich übersetzt hat, dass im Deutschen nur Unverständliches rüberkommt.


Wie schon Timo schreibt, ist jeder Übersetzer auch Autor, sonst kommt
so etwas heraus wie die lustigen Bedienungsanleitungen aus Fernost
;-)

Steck Steck in Dos.

Na, ich könnte dir da ja auch Aufsätze meiner thailändischen Kursteilnehmer zeigen -- ohne Kenntnisse der thailändischen Grammatik sind die völlig unverständlich. :)

Für mich gibt es nur einen Weg, der allen zumindest ansatzweise
gerecht werden kann: Wir müssen die Erstellung der "Rohfassung" in
zwei Stufen durchführen. Der eigentliche "Übersetzer" hält sich nicht
mit inhaltlichen Problemen auf, sondern arbeitet so zügig, wie Du,
Thomas, es möchtest. Inhaltlich unklare oder nicht sicher
nachvollziehbare Abschnitte müssten dabei für den nächsten Bearbeiter
(kann ich ihn "Korrektor" nennen?) gekennzeichet werden.

Dazu brauchen wir aber viele Mitarbeiter. [mit dem Zaunpfahl wie ein Dackel mit dem Schwanz herumwedel!!!]


Ich denke, das könnte auch die Aufgabe des Übersetzers sein. Also erst übersetzen, dann einen oder zwei Tage ruhen lassen und nochmal durchlesen. Eigene Fehler sieht man erst, wenn man ein bisschen Abstand zum Geschriebenen hat. (Ich spreche da aus eigener Erfahrung!)

Statt "Korrektor" würde ich eher sagen "Lektor" oder "Redakteur". Ein Korrektur konzentriert sich im Normalfall nur auf Rechtschreibung und Grammatik, während sich ein Lektor oder Redakteur mehr ums Inhaltliche kümmert.

Der "Korrektor" sollte sich mit dem Programmteil etwas auskennen,
dafür braucht er weniger Fremdsprach-Kenntnisse. Er bearbeitet dann
nur die markierten Stellen inhaltlich und stellt dann die fertige
Rohfassung zum Korrekturlesen bereit.

Falls es nur einzelne Spezialfragen sind, die nicht von "Übersetzer" selbst beantwortet werden können, würde auch eine Frage an die Liste
den gewünschten Erfolg bringen.

Diesen Fall hatten wir auch schon einmal. :)

Vielleicht könnte man den "Korrektor" auch mit dem ersten
Korrekturleser in den Feinfassungen gleichsetzen - es sollte aber
gewährleistet sein, dass das Dokument möglichst frühzeitig von
jemandem bearbeitet wird, der es auch inhaltlich optimieren kann.

Was wäre denn dein Spezialgebiet?

PS: Das habt Ihr davon, wenn ich mich bei Euch mit einbringen soll.
;-)

Dito. :)

Gruß,
Timo

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