Hallo Jörg,

On Mon, Jul 25, 2005 at 11:30:57PM +0200, Jörg Schmidt wrote:
> Bernhard Dippold schrieb:
> > Ich bin heute auf die Seite http://www.glasen-hardt.de/ hingewiesen
> > worden, wo ein Skript heruntergeladen werden kann, das rpms
> > komfortabel in debs umwandelt und gleichzeitig lang-pack und
> > Rechtschreibung integriert.
> 
> Ja, ich denke sowas meinte ich, es müßte nur offline funktionieren und
> natürlich auch für rpm.

Für Offline-Modus hat das Skript einen check drinnen (wenn die Dateien
lokal auf der Platte liegen wird das runterladen übersprungen.

> (Das Script habe ich runter geladen, es ist mir aber zu groß um es mit
> Linux-Buch in der Hand zu analysieren um es zu verstehen.)

Ein paar Sachen die mir nicht gefallen:

Es wird im Internet geschaut welche Version gerade aktuell ist. Das
verhindert einen kompletten Offline-Modus (auch die md5sum wird vom
Server geholt)

rm dict.tmp/de_HuT_IT.zip # In dem Archiv fehlt was, deswegen erscheint eine 
Fehlermeldung beim Start von OO

Toll. Anstatt den Fehler zu melden wird einfach rumgehackt was das Zeug
hält. Diese einstellung ist leider sehr verbreitet :-(

rm -f RPMS/openofficeorg-testtool-*.rpm # Wird diese Datei benötigt? Es läuft 
bei mir auch ohne.

OOo läuft auch ohne das impress-paket, ohne das calc-paket, ohne das
writer-paket - bloß weil er es nicht braucht und nicht weiß wofür es gut
ist läßt er es einfach unter den Tisch fallen.

Durch das Hinzupacken der Rechtschreibung, etc. wird das daraus
resultierende Paket rechlich unsicher - ich würde die Finger davon
lassen. Für den Privatgebrauch OK, aber die damit erstellten Pakete
würde ich nicht zum Download anbieten oder auf die PrOOo-Box nehmen.

Positives:
Gut dokumentiert
verwendet rpm2cpio (und nicht irgendeinen veralteten Hack)
aktiviert die Rechtschreibung, aktiviert die nativen Dateidialoge

> > Kann man so etwas empfehlen?
> 
> Eine Antwort darauf wäre auch für mich interessant.

Kommt immer darauf an was man damit vorhat.

Für die Snapshots ist das bestimmt OK, aber Wenn man das Skript
verwendet kann man keine Updates einspielen. (Die Pakete wurden ja extra
deswegen in die verschiedenen core-Pakete aufgeteilt um kleinere
Downloads für Update-Pakete zu ermöglichen).
Packt man alles in ein Paket muß man wieder ein komplettes OOo
runterladen und wieder durch das Skript jagen.
Was natürlich auch wegfällt ist die Möglichkeit einzelne Module nicht zu
installieren.

Durch das Hinzupacken von GPL-lizensierter Software würde ich wiegesagt
die Finger davon lassen (nicht weiterverbreiten, nur für den privaten
Gebrauch verwenden)

ciao
Christian
-- 
NP: Limp Bizkit - Down Another Day

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