Hallo Wolfgang, *
Wolfgang Henderkes wrote:
.....
Dass du dich jetzt einschaltest, Helga, ist im Rahmen deiner Rolle
verständlich, inhaltlich aber fragwürdig. An den Details und den
Hintergründen warst du nicht interessiert. Deine Darstellung über die
"Minderheit an der Abstimmung" ist falsch. Damit vertauscht du Ursache
und Wirkung.
Da ich damals an den Hintergründen interessiert war .. und das Thema
wohl ohnehin keinen sinnvollen Abschluss finde, will ich nun doch etwas
dazu sagen.
Vorweg .. ich bin dir immer noch dankbar, das du im Frühjahr als
Moderator versucht hast die Probleme auf den Punkt zu bringen und eine
Lösung herbeizuführen. Das war zu dem Zeitpunkt (leider) notwendig.
Allerdings ist es nicht ganz richtig, dass der Lösungsweg
uneingeschränkte Unterstützung hatte. Ich hab den Mailverkehr auch hier,
habe in der Zeit (und danach) ausreichend telefoniert und weiss, dass es
Zweifel gab, dass es funktionieren würde und Du schon häufiger gebeten
wurdest deine "Anti-Keup" Mails zu unterlassen.
Aber .. das ist eigentlich nebensächlich ..
@ Helga und Bernd Eilers (wer immer das bei Sun ist):
(kurzes Zwischenspiel: es ist vollig irrelevant, wer Bernd Eilers "bei
Sun" ist, genauso, wie es irrelevant ist, wer Wolfgang Henderkes beim
HuT-Verlag ist .. lass wenigstens *den* Unsinn)
Wenn ihr Abstimmungen für falsch haltet, solltet ihr euch als
Diktatoren bewerben. Das führt bestimmt zu besseren Ergebnissen. Bis
es soweit ist, wird ein demokratisch verfasster Beschluss nicht
einfach per Anordnung aufgehoben.
Interessante Begriffe ... Diktatoren, Demokratie, Anordnung ... der
angenehmste ist noch Demokratie.
Gehen wir mal davon aus, dass die Abstimmung damals demokratisch war.
Wenn dem so ist, müssen wir uns leider der Tatsache stellen, dass diese
Art von Demokratie nicht funktioniert.
Klingt katastrophal, dass Demokratie nicht funktioniert .. ist es aber
nicht. Warum? Einfach deshalb, weil "diese Art" von Demokratie nicht
funktioniert.
Was hier aber funktioniert ist eine Art "Handlungsdemokratie". Egal,
was entschieden, abgestimmt oder festgelegt ist - die Community (so
diffus dieser Begriff sein mag) handelt in ihrem eignen Interesse.
Handlungen, die diesem Interesse zuwiederlaufen sind auf Dauer nicht
möglich. Leider ist es so, dass Du im Moment einen solchen Handlungsweg
eingeschlagen hast, indem du auf der ursprünglichen Abstimmung bzgl. Th.
Keup beharrst.
Was du aber übersiehst, ist, dass das "Problem" gelöst ist. Nicht
hundert Prozent, aber in einem ausreichendem Mass, um nichtmehr zu stören.
Sicher, die Mails von Thomas finden Beachtung .. und glaub mir, ich war
im Frühjahr *stinksauer* auf Helga und Flo, dass sie trotz des eben
"beendeten" Krachs auf Thomas eingegangen sind. Nun ja .. ich kann damit
leben, dass mache Leute eine eigene Meinung ist, auch wenn das nicht
meine ist (kostet etwas Überwindung, aber es geht). Inzwischen hat sich
die Position von Thomas im Projekt aber geändert ... auch wenn auf ihn
noch reagiert wird .. das geschieht in ungleich geringerem Masse, wie es
früher der Fall war. Mehr als ab und an eine PM kommentieren ist im
Projekt nicht drin. Er ist zwar noch Vereinsmitglied, aber ohne eine
irgendwie exponierte Position. .. wer bei seinem Vortrag auf dem
Linuxtag dabei war dürfte mit mir übereinstimmen, dass sich daran auch
nichts ändern sollte.
Ok .. jetzt hab ich wahrschienlich nicht genau das ausformulieren
können, was ich eigentlich meine .. aber .. bitte verstehe eins: es
bringt nichts, an einer Entscheidung festzuhalten, wenn sich die
Situation, die zu dieser Entscheidung geführt hat geändert hat.
Ich kann dich nur bitten, die inzwischen offensichtliche Meinung der
Mehrheit zu akzeptieren und deine Mails einzustellen.
Solltest Du so weitermachen würde das wahrscheinlich zur Folge haben,
dass der Unmut so weit wächst, dass zumindest einige Leute genervt von
den Listen verschwinden oder sich aus den Projekten, die du führst
zurückziehen. .. wäre schade drum.
André
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