Christian Lohmaier wrote:

> Ein offenes Dateiformat zu implementieren ist sicherlich einfacher als
> ein closed-source-Binärformat, aber trotzdem schüttelt man sich sowas
> nicht aus dem Ärmel.
> 
> Ich kenne zwar den Artikel nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher daß
> die angesprochenen Probleme überhaupt nix mit dem Dateiformat zu tun
> haben, sondern vielmehr mit unvollständiger Implementierung oder Bugs in
> der Implementierung.

Exakt. Bisher kann man nur sagen, dass die Implementierung in KOffice
einfach noch nicht ausreichend ist.

Der Hauptgrund für das OD Format ist doch, dass durch die Offenheit und
die Standardisierung des Formats jeder, der es benutzt, die Kontrolle
über seine Daten hat. Viele Firmen, die an dem Format mitgewirkt haben,
stammen ja nicht einmal aus der Software-Welt!

Ob und wieviele andere Applikationen (ausser OOo) das Format
implementieren und wie gut sie das tun ist für diese Firmen erst einmal
zweitrangig, aber durch die strikte Definition des Formats und seine
Zweckmäßigkeit läßt es sich gut und verläßlich(!) in deren Prozesse
einbinden und stellt für sie Zukunftssicherheit und vor allem
Kalkulierbarkeit her.

Das sieht für Endanwender möglicherweise anders aus, die werden
vielleicht von dem c't-Bericht enttäuscht sein. Aber das liegt wie schon
gesagt IMHO eher am KOffice als am Format.

Ciao,
Mathias

-- 
Mathias Bauer - OpenOffice.org Application Framework Project Lead
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