Hallo,

Michael Kirchner schrieb:
> 1) Bei einer anstehenden Wahl oder Abstimmung findet man als erstes
> einen Wahlleiter oder Abstimmungsleiter.
> [...]
> Dazu gehört natürlich vieles, aber jeder wird schon seine
> Vorstellungen
> davon haben und entsprechend handeln:
> - Zur Abstimmung einladen und ein Datum für die Auszählung festsetzen.
> - Dafür sorgen, dass sich evtl. Kandidaten ordentlich vorstellen.
> - Den abzustimmenden Sachverhalt neutral darstellen.
> - Die Frage verständlich und eindeutig formulieren.
> - Den Modus der Wahl bestimmen und erklären.
> - Über all die Zweifelsfälle entscheiden, die bei der Wahl auftauchen.
> - Das Ergebnis bekanntgeben, in welcher Form auch immer er
> für sinnvoll
> hält.
> [...]


Sehr richtig!

Und eine Wahl läuft im Allgemeinen auch nicht so ab das man in
Personalunion und in einer (völlig unerwarteten) mail:
*eine Wahl anregt
*zur Wahl aufruft
*einen/seinen Kandidaten benennt
*dem sein Vertrauen ausspricht und andere dazu auffordert nun gleich
abzustimmen

das ist weder demokratisch noch neutral (was IMHO sein müßte) und
gänzlich 'unangenehm' wird es wenn man dann die Aussage 'man könne ja
auch noch andere Kandidaten benennen', verschämt am Schluß liest ...

Ach, und ...
... ich sage das nur weil mir demokratische Prinzipien wichtig sind,
*denn auch ich würde sachinhaltlich für Erich stimmen*, aber dann schon
gerne unter formal-demokratischen 'Umgebungsbedingungen', was (unter
unseren Bedingungen) nicht heißen muß es müsse ein Gegenkandidat her,
was aber schon ein insgesamt angemessenes Vorgehen bedingt.

Sonst gelangt man nämlich naträglich zu Fehleinschätzungen und ich sage
hier ganz offen das das:

"...
Die Wahl im Januar war letztendlich eine Richtungswahl für die PrOOo-Box
und nur in zweiter Linie eine Wahl der Personen
..."

IMHO eine solche ist, denn es gab 2 Kandidaten die die gleiche Richtung
vertraten, eine mögliche Gegenrichtung gab es nicht. Das es so war
beanstande ich ausdrücklich nicht, nur man sollte das dann auch sagen
dürfen: die Richtung stand fest und es ging darum Personen das Vertrauen
auszusprechen, von Richtungswahl keine Spur.

(um der Nachfrage zuvor zu kommen: für meine Person galt leider das ich
Zusagen gemacht hatte und deshalb nicht kandidierte, diesbezügliche
Beweggründe hatte ich zur Wahl öffentlich verdeutlicht)


Und insgesamt:

ich erachte diesen Schnellschuss eines Threads hier für unpassend. Die
Findung eines Wahl-/Abstimmungsverfahren ist zu bedeutsam als das man
einfach mal schnell einen Thread beginnt, nur weil jemand protestiert
hat.
Das Ganze beschäftigt uns seit Jahren, verdient IMHO größte
Aufmerksamkeit und Sorgfalt.

Eine entsprechende Diskussion sollte also sehr überlegt begonnen werden,
was zumindest auch heißt die Anregungungen Vieler, Vieler (innerhalb der
letzten Jahre) zu einem demokratischen Wahlverfahren zunächst einmal als
Anregung an den Anfang zu stellen.
Gänzlich neutral werden die Interessen von niemandem sein, nur die
Zusammenstellung verschiedener Meinungen zur Einleitug(!) eines Threads
schafft zumindest ein Spektrum was eine einigermaßen ausgeglichene
Grundlage für eine Diskussion legt.
Es benötigt dann zugegeben etwas Zeit diese Aussagen aus den Listen
herauszusuchen und zu veröffentlichen.




Gruß
Jörg

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