Hallo Guido,

Guido Ostkamp schrieb:
> IIRC ist es bis jetzt nicht eindeutig geklärt, wo genau der
> Fehler liegt.

sehe ich auch so, aber das relativiert doch meine Antwort nicht -
Mathias sprach davon das "wenn" etwas vorliegt so und so zu verfahren
wäre und ich schloss mich Mathias an und widersprach damit Friedrich der
i.d.S. sagte das 'selbst wenn' etwas vorläge dann trotzdem das was
Mathias sagte falsch sei

> IMHO liegst Du da rein technisch einfach falsch.

ich habe ja nicht einmal eine technische Aussage gemacht

> Wenn eine shared library nicht geladen werden kann, [...] hat diese
> Library (also das Produkt des Fremdherstellers) gar keine
> Chance, eine
> Fehlermeldung durch eigenen Code auszugeben.

Richtig, nur liegt der Fehler dann ja wohl im Code der zu laden
versucht(*) und genau der kann dann auch eine Fehlermeldung ausgeben,
ich stimme Dir hier also vollkommen zu, nur betrifft das Ganze meine
Aussage nicht, die bezog sich, wenn ich jetzt bei DEinem Beispiel
bleibe, darauf das die Bibliothek geladen ist und benutzt wird und es
innerhalb der Bibliothek zu einem Fehler kommt und dieser muß ausgehend
von der Bibliothek angezeigt werden.
Die Unterscheidung ist m.E. sehr einfach zu treffen, was zählt ist wo
der Aufruf der MsgBox steht die den Fehler ausgibt, nicht wo der Text
ermittelt/zusammengestellt wird der in der MsgBox dann zur Anzeige
kommt.

(*)
die Sache mag gg. etwas philosophisch sein, nur ich denke das wir uns
darauf einigen können das jedes Programm was irgendeine Aktion (hier das
Laden der Fremdbibliothek) ausführt sich vom ordnungsgemäßen Ablauf zu
überzeugen hat - der FEhler um den es dann geht ist der aus dem
fehlerhaften Verhalten der Fremdbibliothek resultierende Fehler, jedoch
nicht der FEhler der in der Fremdbibliothek selbst auftrat und den
resultierenden Fehler im auf die Bibliothek zugreifenden Programm dann
(nachfolgend) verursacht.

> Dieses Problem wird nämlich nur von dem Programmcode bemerkt,
> welcher den
> Ladeversuch unternimmt, und das ist hier entweder eine OOo
> Komponente bzw.
> das JRE.

Na exakt, aber genau das sage ich ja.

> Fehlermeldungen sollten so detailliert wie nur möglich
> verfügbar sein.

Naja ich glaube nicht wirklich. Wenn ich den Nutzern meiner Software
alle Fehler so detailliert ausgeben würde wie mir das möglich ist würden
die sich aber wirklich bedanken und letztlich wäre es nur verwirrend,
wie Mathias bereits sagt.
Was beispielsweise möglich ist siehst Du beim automatischen Crash-report
von OOo und das Ergebnis (=Verwirrung der NUtzer über detaillierte
Fehlerausgabe) sind dann Nachfragen verunsicherter Nutzer was OOo da so
alles im Fehlerbericht versenden will und ob keine Gefahr besteht das
Daten übertragen werden die der Nutzer geheim halten will.

> Ob
> die dann gleich sofort sichtbar oder in einem Logfile nachträglich
> abholbar sind, ist erstmal sekundär.

Nein, das ist m.E. ein sehr großer Unterschied und für ein LOgfile würde
ich jederzeit plädieren. Und genau dafür war auch Mathias, dem ich in
seinen Äußerungen beigepflichtet hatte.


Gruß
Jörg


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