Hallo Thosrten,

Thorsten Ziehm schrieb:

Ich habe das Gefühl dass diese Diskussion nur darum geht, dass eine
Dokumentation von Euch existiert, die auf das alte Feature eingeht.
Und dass Ihr nur deshalb das Feature ausgebaut haben wollt. Wenn das
so ist, verstehe ich das. Aber dann schreibt es auch so klar hin,
dass jeder es weiß.

Das mit der Dokumentation ist nur *ein* Aspekt bei der ganzen Sache. Er sollte in seiner Bedeutung aber nicht unterschätzt werden. Es sind zahlreiche Dokumentationen, die das betrifft. Meines Wissens stehen eine Reihe von Büchern kurz vor Redaktionsschluss. Von Florian ging vor zwei Tagen ein Artikel, der sich genau mit dem Thema Installation befasst, als "fertig für die Veröffentlichung" an den Verlag. Ich fände es unerträglich, wenn zeitgleich mit dem Release der 3.0 mehrere Handbücher, Bücher, Zeitschriften und sonstige Anleitungen druckfrisch erscheinen, die allesamt ausgerechnet den ersten Kontakt des Anwenders mit seiner neuen Software anders beschreiben, als es sich für ihn auf dem Bildschirm darstellt.

Aber wie gesagt, das ist nur *ein* Aspekt.

André hat mehrfach vorgetragen, dass durch den Vorgang die vorgesehenen und erforderlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen außer Kraft gesetzt sind und ein nicht abschätzbares Risiko für bis zum Release nicht erkannte Fehler besteht.

Volker hat hervor gehoben, dass die Änderung, auch wenn sie möglicherweise ein in der Vergangenheit beobachtetes Problem reduziert, als Verschlechterung aufgefasst werden kann, weil sie den Normalanwender der Möglichkeit beraubt, bewusst über die Verknüpfung der Dateitypen zu entscheiden. Volker sagt, es fehle nun (mehr als bisher) ein Optionsdialog von OOo, mit dem die Verknüpfungen gesteuert werden können.

Die Art und Weise, wie die Änderung eingeführt wurde, verhinderte jede Chance der rechtzeitigen Beurteilung und Mitgestaltung. Diese hätte möglicherweise dazu geführt, dass man mit der Entfernung des Dialogs bei der Installation gleichzeitig einen entsprechenden Optionsdialog im Programm einführt.

Klar, letzteres kann man jetzt immer noch vorschlagen und dann zum nächsten Release umsetzen. Nur führt das dazu, dass wir in sehr kurzer Zeit zum selben Thema mehrfach Änderungen vornehmen, die alle wieder dokumentiert und kommuniziert werden müssen. Das Ziel, die Verwirrung bei den Usern zu verhindern, wird so sicher nicht erreicht.

Besser, man lässt zur 3.0 erst noch mal alles, wie es war, und bringt zur 3.1 dann eine wirklich gut konzeptionierte, gesamtheitlich durchdachte und stabil getestete Lösung.

Wie man sieht, ist es halt nicht nur eine Form-Sache, wenn die festgelegten Verfahrensweisen nicht eingehalten werden.

Gruß

Stefan


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Ich bin keine Ameise: http://www.stefan-weigel.de/?ID=112

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