Hi,

Nino Novak schrieb:

Das ist ja auch gut so. Das "Problem", das ich in dieser Vorgehensweise sehe, ist, dass auch die gesamte Organisation der Testabläufe "manuell" erfolgt, man muss sich absprechen, sich manuell im Wiki eintragen, gefundene Bugs womöglich im Issuetracker festhalten usw., was nur den motiviertesten und altruistischsten 0,1% der OOo-Nutzer wirklich gelingt.

Wenn es so viele wären, hätten wir etwa 100.000 Tester weltweit :)



Meine Idee zielt mehr in die Richtung, die Durchführung der manuellen Tests (hoffe, den Begriff hier richtig einzusetzen) so zu vereinfachen oder zu "automatisieren", dass die Schwelle zum Mitmachen eben *erheblich* gesenkt wird. Die notwendige hohe Motivation (resp. Altruisimus/ Knowhow/ Zeiteinsatz) (also Werte, die die bisherigen Freiwillgen eigentlich auszeichnen) sind genau die Werte, die in meinen Augen für eine breite Beteiligung hinderlich sind. Ich schätze die Pionierleistungen einiger weniger sehr, ohne die gäb's das alles gar nicht. Aber die Idee zielt mehr sozusagen auf die Massenmobilisierung im Moment noch viel zu wenig genutzter Community-Ressourcen.


Ich halte ehrlich gesagt wenig von der Idee der automatischen Datensammlung, denn (so meine Erfahrung) ist die Datensammlung immer unvollständig. Entweder, - weil man vorher nicht dran gedacht hat, gerade die Daten zu erfassen, die nachher fehlen, - weil Einflussfaktoren aus dem Umfeld kommen, welches man nicht vollständig erfassen kann
- Wir nicht alle Daten erfassen dürfen

Ansatzweise wird das ja durch die Userfeedback-Extension gemacht. Aber dort zeigt sich schon, dass die erfassten Daten relativ grob sind. Für eine statistische Auswertung mag das noch genügen - für ein definiertes Testszenario eher wenig. Im QA-Umfeld brauchen wir konkretes Feedback und müssen im zweifel Rückfragen. Eine automatisierte Datenerfassung verlagert dann die Fehleranalyse auf die wenigen, die jetzt schon organisieren .. die haben dann also noch mehr zu tun.

Ich würde in dem Zusammenhang ein paar andere Sachen sinnvoller finden - wie z.B. eine Weiterentwicklung des TCM-Portals (so dass man es auch mal intuitiv bedienen könnte) oder zusammenstreichen der automatischen Tests, so dass diese stabil laufen und auch auf unterschiedlichen Umgebungen gleiche Ergebnisse produzieren. Allerdings glaube ich schon seit einiger Zeit nichtmehr, dass diesbezüglich der von Stefan gewünschte "Ruck" durch das QA-Projekt gehen wird.

Gruß,

André



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