Am 06.10.10 11:27 schrieb Frank Peters:

>> Lasst uns die gegebene Situation kreativ angehen! Ein Schlipsträger
>> würde jetzt sagen, lasst uns eine "Win-Win-Situation" schaffen.
> 
> Es wird noch eine Weile sehr emotional zugehen, dann werden sich
> aber beide Projekte dem Tagesgeschäft widmen müssen, damit der
> am Ende Leidtragende nicht der Benutzer ist. IMO ist es dafür
> unvermeidlich, endlich anzuerkennen, dass es sich um einen Fork
> handelt.

Natürlich ist es ein Fork. Was denn sonst?

Entscheidend wird sein, wie sich die Anwender entscheiden. "OpenOffice"
(ohne .org) ist ein eingeführter Begriff. "LibreOffice" klingt auf
Deutsch doch ziemlich blöd (sorry). Es wird darauf ankommen, welche
Vorteile der Anwender davon hat, auf LO umzusteigen. Die meisten tun
sich damit nicht so leicht wie wir. Ubuntu soll in Zukunft mit LO
ausgelifert werden. Aber was sagen wir den Anwendern, die die Wahl
haben? Zwischen MSO, OOo und nun auch LO? So sehr ich mit der Gründung
der Stiftung sympathisiere, sie hat die Stellung am Markt auch
geschwächt, weil sie für Unsicherheit sorgt.

Jürgen.


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