Moin Frank,
On 10/06/2010 11:27 AM, Frank Peters wrote:
Es wird noch eine Weile sehr emotional zugehen, dann werden sich
aber beide Projekte dem Tagesgeschäft widmen müssen, damit der
am Ende Leidtragende nicht der Benutzer ist. IMO ist es dafür
unvermeidlich, endlich anzuerkennen, dass es sich um einen Fork
handelt.
Das ist doch schon längst passiert. Ich zitiere mal einen der unzähligen
Entwickler von LO (Tor Lillquist):
"We did not consider go-oo a fork. But LibreOffice definitely is."
So auf der go-oo.o Liste nachzulesen. Ähnliche Kommentare von anderen
Beteiligten finden sich auch an anderer Stelle, ich erspare mich das
Einsammeln. Ich fände es aber gut, wenn wir uns hier die unsinnige
Diskussion, ob das ein Fork ist oder nicht, ersparen könnten: es ist
einer. Und ein Fork ist ja nichts Anrüchiges, warum sollte man dann so
tun, als wäre es keiner?
Und damit ist für mich zu dem Thema alles gesagt.
Ob der Fork für alle Beteiligten und Unbeteiligten eine gute Sache sein
wird oder nicht, wissen wir frühestens in ein paar Monaten, wenn das
erste selbständige Release ansteht. Bis dahin ist alles
Kaffeesatzleserei, an der ich mich nicht beteiligen werde.
Ich werde mich wie bisher auch in Zukunft in Bezug auf Zusammenarbeit
für OpenOffice.org nur um *Personen* kümmern, nicht um Firmen oder
Organisationen. Mir war und ist ein Patch von Rene, Caolan, Thorsten
oder Kendy genauso willkommen wie früher und ich stehe allen, die an
OpenOffice.org mitarbeiten wollen, weiter mit Rat und Tat zur Verfügung.
Wie sich das entwickelt, wird dann die Zukunft zeigen.
Ciao,
Mathias
--
Mathias Bauer (mba) - Project Lead OpenOffice.org Writer
OpenOffice.org Engineering at Sun: http://blogs.sun.com/GullFOSS
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