Hallo Michael, *;

2010/10/20 michael <[email protected]>:.
>
> ich weiß ja nicht, wie die Bräuche südlich der Donau sind, [...]

Ich empfand meine Nachricht nicht als Austeilen von Watschen, aber daß
man "südlich der Donau" mal kräftig auf den Tisch haut, wenn die
Streithähne sich in unwichtige Details verstricken, von eigentlichem
Thema abschweifen: Ja, das ist durchaus üblich.

> Fakt ist: Unser Hauptsponsor ist und war ein privatwirtschaftliches,
> nichtgemeinnütziges Unternehmen. Zweck eines solchen Unternehmens ist
> die Erzielung von Gewinn. Es ist daher nicht nur schädlich, sondern auch
> dumm, Oracle immer wieder als geldgeil und machtbesessen zu diffamieren
> (wie geschehen).

Mit diesen Vorwürfen sprichst Du den falschen an.

> [...]
> Auch an der Foundation wird sich Oracle nach dieser Logik nur dann
> beteiligen, wenn es lohnenswert erscheint. Daher sind die Gründer immer
> wieder aufgefordert worden, darzulegen, was sie dem Hauptsponsor zu
> bieten haben. Das war somit keine Provokation, sondern durchaus ernst
> gemeint und wird, wenn man Vorstehendes bedenkt, auch verständlich und
> nachvollziehbar.

Andersrum wird auch ein Schuh daraus. Jetzt, wo noch nichts in Stein
gemeißelt ist kann Oracle seine Vorstellungen, seine Bedingungen
vortragen, zumindest Bereitschaft signalisieren. Aber von der Seite
kam ja nix.

Und auch die Doppelzüngigkeit dahingehend, daß es einerseits heißt:
Die Foundation ist nur gerede, hat ja gar nix vorzuweisen, und dann zu
kritisieren, daß man für Infrstruktur sorgt ist auch nicht gerade
förderlich.

> Eure verbalen Kraftakte können nicht verbrämen, dass Ihr insoweit
> derzeit noch mit leeren Händen dasteht.

Nein, da täuscht Du Dich.

> Ein Interesse von Oracle kann nur dann geweckt werden, wenn LibreOffice
> als sinnvolle Ergänzung zu OpenOffice.org in einem Gesamtkonzept

Nein. Es war nie als Ergänzung gedacht.

> dargestellt wird, welches es Oracle erlaubt, seine Interessen nachhaltig
> zu verfolgen (also "seinen Schnitt zu machen").

Ja, bullshit, laber, laber.
Sorry, aber wenn es Oracle ernst damit wäre, dann würde Oracle
entsprechende Forderungen an die Foundation/das vorübergehende
Steering-Committee richten, dann würde Oracle zumindest grundsätzliche
Bereitschaft für die Idee einer Foundation deutlich machen.

Anstattdessen wird fieberhaft nach jedem Fetzen gesucht, der herhalten
kann um sich vor einer Inhaltlichen Diskussion zu drücken.

ciao
Christian

---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [email protected]
For additional commands, e-mail: [email protected]

Antwort per Email an