Hallo Michael,
Andreas Bartel schrieb:
Hallo Jörg,
ich muss zugeben, dass ich mich mit der Frage der Guidelines, die Du ansprichst
bisher nicht befasst habe. Ich muss mich ja nicht überall einmischen ;-). Aber
ich kann Dir sagen, was ich bisher darüber mitbekommen habe.
Entsprechende Richtlinien sind wohl schon in Arbeit und seien auch fast fertig.
Das ist zumindest mein persönlicher Stand der Dinge. Dass so was lange dauert,
das kann wohl niemand toll findet, ist aber leider nicht zu ändern bei einer
Unternehmensgröße wie Oracle diese hat.
Da ich auch erst seit Juni CC Mitglied bin, kann ich auch nicht auf anhieb
sagen, was als Ersatz dienen kann. Ich kann aber ein paar Fragen stellen, bei
der richtigen Leuten, und wir werden sehen was herauskommt.
Es wäre gut, wenn der Entwurf öffentlich präsentiert würde und der
Community Gelegenheit gegeben würde, Bedenken und Anregungen, Änderungs-
und Ergänzungsvorschläge zu unterbreiten.
Aber wenn dies derzeit geschähe, geschähe es wohl zur Unzeit.
Die einfachste, einigermaßen praktikabele Verfahrensweise ist derzeit
wohl, Oracle zu schildern, was in der Vergangenheit mit der Marke
unternommen wurde, zu erklären, dass man dies auch in Zukunft auch mit
der neuen Bildmarke zu tun beabsichtige und um eine entsprechende
Mitteilung zu bitten, falls dies wider Erwarten nicht im Interesse des
Markenrechtsinhabers sei und daher von ihm untersagt werde. Eine
angemessene Frist abwarten. Causa finita.
Das kommt für mich so rüber, als wäre es so bislang nicht od.
kaum/unvollständig gelaufen.
Kann es sein, daß der ganze derzeitige Wust an Ärger evtl. auf nichts
anderem beruht, als auf unvollständiger Kommunikation zwischen den
relevanten "Gruppen"?
Wenn ja - warum hängen wir uns dann nicht mit derselben Vehemenz rein,
die beim Streiten aufkam, und bauen endlich eine klare Grundlage? Das heißt:
~ erst von Seiten OOo aufdröseln, was in der Vergangenheit gelaufen ist,
was dabei nicht gut lief für OOo und wie es künftig besser wäre für OOo
~ dann diese Überlegungen nochmal durchgehen, jetzt mit dem (ungefähren)
Blickwinkel von Oracle als Konzern, und dessen Belange so weit möglich
mit berücksichtigen, d.h. überlegen, was hätte Oracle an dieser Stelle
von Veränderungen, was an jener, wo könnte es Probleme geben und welche
Alternativen wären machbar
~ schließlich mit diesem "Konzept" die für OOo legitimierten Leute zu
den bei Oracle bzgl. OOo legitimierten Leute schicken, daß die das Ding
mal durchgehen und eine klare Linie reinbringen; das kann dann von mir
aus hinter Sicherheitstüren laufen, es sollte nur endlich ein klarer
Faden rein.
Ich bin mir ziemlich sicher, danach löst sich manches "dicke Problem" in
Luft auf, und an anderen Stellen läuft es wesentlich besser für alle
Beteiligten.
Irgendeine "Seite" muß mal anfangen, die Dinge auf eine vernünftige
Basis zu bringen, konkrete Vorschläge und Konzepte zu machen und dann
den "ersten Schritt" zur Klärung. Im "luftleeren" Raum kommen kaum
Lösungen zustande.
Ist das jetzt zu naiv, zu unmöglich - keine Ahnung? Woran hapert's?
Gruß,
Johannes
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