Hallo Johannes,

ein paar Anmerkungen:

1. Oracle ist der Weltmeister, wenn es um Rendite geht, im krassen Gegensatz zu Sun. Das sieht man eindeutig an dem Börsenwert. Da finde ich, dass Du Dich ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnst. Oracle zu unterstellen, dass es nicht "rafft" wie man Geld verdient grenzt schon ein wenig an absolut naive Fehleinschätzung.

2. Vor der Übernahme haben sich die Anwälte X, Y, Z mit den Guidelines befasst. Jetzt gibt es diese Mitarbeiter teilweise nicht mehr, sie hängen in anderen Abteilungen oder haben andere Projekte erhalten, oder die Übergabe ist nicht richtige gelaufen, oder oder oder. Es sind keine Entschuldigungen, sondern Tatsachen.

3. Ich habe gerade mit Martin Hollmichel gesprochen und folgendes ist herausgekommen. Es gibt bereits ein Dokument, das man verwenden kann. Bisher haben sich Florian und noch jemand darum gekümmert. Das ist jetzt natürlich nicht mehr der Fall. Nun ist Louis damit beauftragt diese Angelegenheit zu erledigen.

Grüße,
Andreas

Am 21.10.2010 10:44, schrieb Johannes A. Bodwing:
 Hallo Andreas,
Hallo Jörg,

ich muss zugeben, dass ich mich mit der Frage der Guidelines, die Du ansprichst bisher nicht befasst habe. Ich muss mich ja nicht überall einmischen ;-). Aber ich kann Dir sagen, was ich bisher darüber mitbekommen habe.

Entsprechende Richtlinien sind wohl schon in Arbeit und seien auch fast fertig. Das ist zumindest mein persönlicher Stand der Dinge. Dass so was lange dauert, das kann wohl niemand toll findet, ist aber leider nicht zu ändern bei einer Unternehmensgröße wie Oracle diese hat.
Das hier bekomme ich nicht klar. Was hat die Unternehmensgröße (ganz gleich, welches Unternehmen) damit zu tun, ob eine rechtliche Sache zügig klar gemacht wird?
Es hat mit Priorität zu tun. Und dann mit den rechtlichen Vorgaben durch die Gesetzgebung usw. Selbst der größte Konzern bekommt die Dinge schnell geregelt, wenn es um für ihn wichtige Dinge geht.
Daß die Rechtsfragen bzgl. OOo-Logo fast ein Jahr brauchen, um sie auf die Reihe zu bekommen ... ich weiß nicht. Gibt es da klare Aussagen, was so schwierig daran ist, warum es nicht zügiger gehen kann?
Ich bin kein Rechte-Kenner, aber irgendwo im Hinterkopf hab ich was, daß es sogar möglich sein könnte, eine befristete Nutzung zu ermöglichen, bis die Sache festgezurrt wäre.
So wie bisher könnte man (meiner Ansicht nach) fragen: Welchen Stellenwert hat OOo für das betreffende Unternehmen, wenn es so lange braucht, ein paar "Kinkerlitzchen" zu regeln, die zudem, wie Jörg es mit Messestand und PR darstellte, noch im eigenen Interesse dieses Unternehmens lägen?
Da paßt was für mich nicht zusammen. Deshalb hatte ich in einer früheren Mail angemerkt, daß Oracle es nicht rafft. Die erkennen (meiner Meinung nach) die Möglichkeiten und Potentiale von/mit OOo nicht wirklich. Denn so geht keiner vor, der weiß, daß er damit (auch) seine Rendite steigern kann.

Gruß,
Johannes

---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [email protected]
For additional commands, e-mail: [email protected]


--


Andreas Bartel | User Experience Engineer
Phone: +49 (0)40 236 46 - 672
Oracle OFFICE GBU

ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG | Nagelsweg 55 | 20097 Hamburg

ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG
Hauptverwaltung: Riesstr. 25, D-80992 München
Registergericht: Amtsgericht München, HRA 95603

Komplementärin: ORACLE Deutschland Verwaltung B.V.
Rijnzathe 6, 3454PV De Meern, Niederlande
Handelsregister der Handelskammer Midden-Niederlande, Nr. 30143697
Geschäftsführer: Jürgen Kunz, Marcel van de Molen, Alexander van der Ven

Oracle is committed to developing practices and products that help protect the environment



Antwort per Email an