Hallo,

Johannes A. Bodwing schrieb:
> Noch ein Hinweis
> OOo ist nicht so toll gelaufen, wie es hätte laufen können. 

stimmt

> Auf Etliches 
> hatte ich dort schon vor Jahren hingewiesen (nicht als Einziger), mit 
> konkreten Vorschlägen, z.T. mit groben Zeitrahmen.

stimmt ebenfalls

> viele Dinge bei OOo waren 
> hemmend. Und 
> werden diese Dinge jetzt weitergeführt, schleifen sie sich ein.
> Sie 
> verfestigen sich. Das wird dann verdammt schwer, sie wieder aus der 
> Struktur raus zu kriegen, wenn sie mal stark drinhängen.

+1

Du hast hier völlig Recht

> Von daher als Vorschlag:
> In der jetzigen "Anfangsphase" mit den praktikablen "Vorgehensweisen" 
> von OOo die TDF/LO-Grundlagen schaffen, damit was in die Gänge kommt
> Aber parallel auch diese "Vorgehensweisen" auf den Prüfstand 
> stellen und 
> bessere suchen.

Beides scheint mir ein ganz vernünftiger Vorschlag ohne das ich, wissend um 
allgemeine Probleme solcherart Diskussionen, wüßte wie das aktuell praktisch 
umzusetzen wäre.

> Auch hier ein Bsp.:
> Die Mail-Listen sind (meinem Eindruck nach) ähnlich angelegt 
> wie bei OOo.
> Aber sie sind dann genauso wenig durchlässig für gute Ideen, wie bei 
> OOo. Auch dort blieben Dinge auf 1 Liste beschränkt, außer 
> wenn man auf 
> mehreren Listen mitgelesen hatte und Dinge ein bißchen 
> gestreut hat. Nur 
> ist der Aufwand enorm, auf zig Listen mitzulesen, um hin und 
> wieder mal 
> Verteiler zu spielen.
> Hier müßte ein System her, das nahezu automatisch eine Idee 
> von Liste 1 
> zu Liste 7 führt. 

-1

Die Unterteilung der Liste ist ja gerade dazu da das nicht alles auf einer 
Liste diskutiert wird.

Bei einem so großen Projekt wie LibO ist es auch völlig normal das nicht jeder 
über alles Bescheid wissen kann sondern das jeder seine Arbeitsschwerpunkte hat 
und deshalb auch nur bestimmte Listen abboniert und nicht alles liest.

> Nur mal so aus dem Handgelenk:
> evtl. über die Vergabe von Prioritäten für ein Thema/eine 
> Idee/Vorschlag;
> diese priorisierten Ideen kommen in 1 "SortierListe", die jeder 
> abonniert hat;
> dort wird dann entschieden:
> muß die Idee weiterverfolgt werden, weil wichtig - sinnvoll - 
> interessant
> wo ist der beste Ort, um sie zu Ende zu diskutieren/denken

Der richtige Ort dafür ist wohl ein System wie IZ bisher, was auch immer LibO 
da zukünftig wählt ist wohl kaum anzunehmen das Verbesserungen über posts auf 
Mailinglisten eingereicht werden sollen, zumal auch hier wiueder die 
Projektgröße ein vernünftig automatisiertes Verfahren vorauissetzt um mit der 
Menge von Vorschlägen (die in Summe komen werden) umgehen zu können.
Alles das sind aber nur rein technische FRagen, denn Systeme wie IZ sind ja 
nicht dazu da Diskussionen zu verhindern, sondern nur dazu da technisch 
effizient mit der Bearbeitung von Vorschlägen und Fehlermeldungen umgehen zu 
können.

> Wir müssen früh genug hinschauen, um Strukturen aufzubauen, 
> die auch in 
> zehn Jahren noch optimal funktionieren.

Also daran glaube ich nicht, sondern eher das sich Strukturen stetig verändern 
und weiterentwickeln werden weil ich es einfach nicht als möglich ansehe heute 
so weitsichtig sein zu können Strukturen zu schaffen die in 10 Jahren noch 
optimal wären.

Was ich hierbei allerdings auch glaube ist das LibO Strukturen braucht die 
offen nach außen sind, die geeignet sind eine _breite_ Basis _neuer_ Mitglieder 
ins Projekt zu bringen, weil sie für diese neuen Mitglieder attraktiv und 
verständlich sind und sich mit deren Erwartungen decken.
Diese Dinge können sowohl technische Fragen wie Mailinglisten und Webseiten 
betreffen, wie auch Fragen der tatsächlichen Organisation, also beispielsweise 
organisieren wir uns auch zu großen Teilen so wie es viele aus anderen 
Gemeinschaften (z.B. Sportvereinen) gewöhnt sind.

Und solcherlei Organisation setzt natürlich Kompromissbereitschaft ALLER 
Beteiligten voraus, auch KOmpromisbereitschaft der 'Alteingesessenen' neue Wege 
zu gehen. 
Wenn wir aber nicht beginnen Strukturen zu entwickeln die auch für 
Neueinsteiger so attraktiv sind das sich eine wirklich relevante Anzahl an 
Neueinsteigern findet, werden wir, als Projekt, auf Dauer unter der Schwäche 
leiden, die aus der Überlastung einer, leider zu kleinen Anzahl Aktiver 
zwangsläufig erwächst. 




Gruß
Jörg

 


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