Hi Jörg,
 ...
Von daher als Vorschlag:
In der jetzigen "Anfangsphase" mit den praktikablen "Vorgehensweisen"
von OOo die TDF/LO-Grundlagen schaffen, damit was in die Gänge kommt
Aber parallel auch diese "Vorgehensweisen" auf den Prüfstand
stellen und
bessere suchen.
Beides scheint mir ein ganz vernünftiger Vorschlag ohne das ich, wissend um 
allgemeine Probleme solcherart Diskussionen, wüßte wie das aktuell praktisch 
umzusetzen wäre.
Deshalb frage ich ja so seltsame Sachen. Ich muß das für mich selbst mal irgendwie klar(er) kriegen, sonst fällt mir überhaupt nichts ein, was vielleicht machbar wäre. Zum Bsp. hänge ich jetzt noch an der Rolle des Steering Committee im Gesamtgefüge von TDF/LO. Steuert das TDF oder LO oder beides? Wer steuert das Steuerungs-Komittee, bzw. wie wirkt die Community auf dieses Komittee ein oder umgekehrt? Auf der englischen discuss-liste wird z.B. ein "community coordinator" überlegt (eigentlich community manager). Wie wäre der dann noch in TDF/LO und steering committee einzubinden?
Alles recht verwirrend.


Auch hier ein Bsp.:
Die Mail-Listen sind (meinem Eindruck nach) ähnlich angelegt
wie bei OOo.
Aber sie sind dann genauso wenig durchlässig für gute Ideen, wie bei
OOo. Auch dort blieben Dinge auf 1 Liste beschränkt, außer
wenn man auf
mehreren Listen mitgelesen hatte und Dinge ein bißchen
gestreut hat. Nur
ist der Aufwand enorm, auf zig Listen mitzulesen, um hin und
wieder mal
Verteiler zu spielen.
Hier müßte ein System her, das nahezu automatisch eine Idee
von Liste 1
zu Liste 7 führt.
-1

Die Unterteilung der Liste ist ja gerade dazu da das nicht alles auf einer 
Liste diskutiert wird.

Bei einem so großen Projekt wie LibO ist es auch völlig normal das nicht jeder 
über alles Bescheid wissen kann sondern das jeder seine Arbeitsschwerpunkte hat 
und deshalb auch nur bestimmte Listen abboniert und nicht alles liest.
s.u.; und evtl. auch ein Bsp. Auf der englischen discuss wurde ein Buch verlinkt zum Thema The Art of Community. Das könnte manchem auch auf der deutschen Liste Anregungen geben. Aber wie taucht es hier auf?
OK, hier der Link: www.artofcommunityonline.org/get/
Es ist von Jono Bacon, war/ist? Community Manager für Ubuntu. Und so weit ich das verstanden habe, soll er auch bereit sein in irgendeiner Form mitzuhelfen. Das meine ich mit fehlender Durchlässigkeit der Listen. Da laufen Dinge, die für viele andere hilfreich/interessant etc. sein könnten, und es bleibt irgendwo hängen. Evtl. ergäben sich auch mehr konstruktive Kontakte, z.B. wenn jemand auf der deutschen Liste diesen Bacon kennt und sich sagt: Also so was auch. Den hau ich auch mal (für TDF/LO) an, wir kennen uns doch gut von ...

Nur mal so aus dem Handgelenk:
evtl. über die Vergabe von Prioritäten für ein Thema/eine
Idee/Vorschlag;
diese priorisierten Ideen kommen in 1 "SortierListe", die jeder
abonniert hat;
dort wird dann entschieden:
muß die Idee weiterverfolgt werden, weil wichtig - sinnvoll -
interessant
wo ist der beste Ort, um sie zu Ende zu diskutieren/denken
Der richtige Ort dafür ist wohl ein System wie IZ bisher, was auch immer LibO 
da zukünftig wählt ist wohl kaum anzunehmen das Verbesserungen über posts auf 
Mailinglisten eingereicht werden sollen, zumal auch hier wiueder die 
Projektgröße ein vernünftig automatisiertes Verfahren vorauissetzt um mit der 
Menge von Vorschlägen (die in Summe komen werden) umgehen zu können.
Alles das sind aber nur rein technische FRagen, denn Systeme wie IZ sind ja 
nicht dazu da Diskussionen zu verhindern, sondern nur dazu da technisch 
effizient mit der Bearbeitung von Vorschlägen und Fehlermeldungen umgehen zu 
können.

Da wäre nochmal drüber nachzudenken, wenn wir die Vorgehensweise klarer haben. Mein Problem dabei: Die grundlegenden Strukturen von TDF/LO müßten wohl auf der "globalen" Ebene laufen (englische Liste). Inwiefern geht das dann an der deutschen (franz., japan. etc.) Liste vorbei?
Wie kann man diese Listen bzgl. sinnvoller Aspekte/Ideen etc. verbinden?
Mal am Rande gefragt: Hat eigentlich schon jemand dieses Projekt (TDF/LO) ernsthaft im globalen Rahmen betrachtet und durchdacht? Wurde das überhaupt mal bei OOo gemacht? So, wie es bisher für mich rüberkommt, kann das nicht der Fall gewesen sein, sonst wären so viele grundlegende Sachen nicht so unklar.

Wir müssen früh genug hinschauen, um Strukturen aufzubauen,
die auch in
zehn Jahren noch optimal funktionieren.
Also daran glaube ich nicht, sondern eher das sich Strukturen stetig verändern 
und weiterentwickeln werden weil ich es einfach nicht als möglich ansehe heute 
so weitsichtig sein zu können Strukturen zu schaffen die in 10 Jahren noch 
optimal wären.
Sorry, habe mich unklar ausgedrückt. Gemeint war nicht feste Strukturen für die nächsten zehn oder mehr Jahre, sondern eher eine Art (klarer) roter Faden. Und der ergibt sich automatisch, wenn wir uns klar machen, was wir eigentlich machen. Ich habe es auf der englischen discuss versucht darzustellen. Hier in noch kürzerer Form:
Wir haben einen Entwickler und Vermarkter einer Software -> TDF
Die Software ist derzeit die Fortsetzung von OOo -> LO
Jetzt sind wir dabei eine Struktur aufzubauen, mit der der "Produzent" (TDF) sein Produkt (LO) möglich erfolgreich unters Volk bringen kann. Krass ausgedrückt: Wir bauen eigentlich so was wie MS in einer offenen und nicht gewinnorientierten Form auf ;-)

Was deine weitere Anmerkung bzgl. "breite Basis neuer Mitglieder ins Projekt zu bringen" usw. angeht: Das ist der Ansatz, den ich schon seit einigen Jahren bei OOo immer wieder versucht habe vorzubringen. Denn es geht garnicht anders, absolut sicher. Wenn TDF/LO diesen Punkt nicht massiv mit berücksichtigt, gibt es in einigen Jahren ein neues Projekt, Super-Office, oder Power-Office usw.

Sorry, daß meine Statements immer so lang sind. Aber bei den meisten Dingen, die relevant sind, hängt jedesmal ein Rattenschwanz an weiteren (wichtigen) Sachen mit dran.

Gruß,
Johannes

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