Am Dienstag, 30. Juni 2009 22:40:49 schrieb Dennis Heidsiek:
> Wobei man gerechterweise feststellen muss, dass
> niemand hier auf dieser Liste die Groß- und Kleinschreibung so
> willkürlich handhabt wie Du in diesem Satz (Knittl schreibt ja
> konsequent klein).

Zum Glück! Allerdings glaube ich nicht, dass durch eine durchgehende 
Kleinschreibung signifikant Tippzeit eingespart wird; auf der 
Empfängerseite – insbesondere auf einer Liste, also multipliziert mit der 
Anzahl der Leser – geht jedoch Zeit verloren.
Darum plädiere ich dafür, zu überdenken, doch die Groß-/Kleinschreibung zu 
verwenden.


> Ich behalte mir aber trotzdem das Recht vor, das ſ (wenngleich in stark
> begrenztem Umfang) trotzdem einzusetzen:

Auch wenn ich (nach wie vor) kein Freund des ſ bin, halte ich den Umfang, auf 
den du es begrenzt hast, vertretbar. Außerdem ist es nicht nur eine Form der 
Faulheit – wie bei konsequenter Kleinschreibung –, sondern eine Überzeugung 
und persönliche Note.
Ich gebe darum gerne zu, Wörter wie Telephon, Photographie etc. noch immer 
mit ›ph‹ zu schreiben, auch wenn es der (Rechtschreib-)Norm widerspricht.


> Arno Trautmann ſchrieb am 30.06.2009 20:30 Uhr:
> > So wie willkürliche Verteilung von Interpunktion? …
>
> Ich glaube eher, das Pascal die Interpunktion in seiner E-Mail mit
> voller Absicht verkorkst hat …

Natürlich. Auch wenn ich sicher keine vollständig regelgemäße Kommasetzung 
beherrsche, so setze ich sie nicht ganz so zufällig wie im Beispieltext.


Gruß,
Pascal

-- 
GPG-Schlüssel-ID: 0xC237D6DE
Fingerabdruck: 14ED FAFD 0273 F505 8FD0 F7B8 E8A0 03EB C237 D6DE

Attachment: signature.asc
Description: This is a digitally signed message part.

Antwort per Email an