Am Freitag, 31. Juli 2009 18:21:35 schrieb Matthias Wächter:
> Was also ist der Sinn der Anordnung von ähnlich klingenden Buchstaben
> nebeneinander oder auf unterschiedlichen Ebenen der gleichen Taste?

Diese Frage muss man differenziert betrachten:

Bei häufigen Zeichen (wie Buchstaben) ist eine Sammlung auf einer Taste oder 
einem Gebiet hinderlich. Auch ich habe diese Erfahrung bei der Strichtaste 
gemacht – seitdem der Gedankenstrich auf Komma(2) liegt, sind die zuvor 
häufigen Fehler verschwunden.
Die Lage dieser Tasten wird – wie du richtig bemerkt hast – vor allem durch 
die ausuführende Handbewegung gelernt.

Bei seltene Zeichen (dazu zähle ich die der toten Tasten) ist eine Gruppierung 
(Anordnung nach Logik, Herkunft oder Gebrauch) jedoch von Vorteil. Die Lage 
dieser Zeichen wird in der Regel gar nicht gelernt, man weiß aber wo man 
suchen muss und findet nach wenigen Fehlern oder einem Blick auf die Tastatur 
schnell das gewünschte Zeichen.
Für einzelne wird darum die Zusammenlegung ähnlicher Zeichen hinderlich sein, 
die meisten Tipper werden daraus jedoch einen Vorteil ziehen.

Für sehr häufige Zeichen (z.B. die Vokale) ist nicht nur die Erinnerbarkeit 
wesentlich – hier ist es vor allem der Effekt, dass die (schwächere und 
eventuell langsamere oder ungenauere) linke Hand deutlich weniger Bewegungen 
vollführen muss. Das Ziel ist, dadurch ein angenehmes, schnelles und 
fehlerfreies Tippen zu erreichen.


Darum sollten die toten Tasten so geordnet werden, dass Assoziationen gebildet 
werden können.


Gruß,
Pascal

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