Danke für die Arbeit, herauszufiltern, wo ich etwas gesagt habe und später das Gegenteil scheinbar gesagt habe.
Klarstellung 1: Auf meiner Homepage stelle ich die provokativen Behauptungen auf, dass es eine Bedeutung hat, welchen Textkorpus man benutzt. Gleich darauf benutze ich derart haarsträubend unterschiedliche Textkorpora um das gleiche Ergebnis zu bekommen, sodass jeder Leser sich sagen wird: Unglaublich, sie zeigen ja alle das Gleiche! Und somit habe ich eigentlich das Gegenteil bewiesen, von dem, was da steht. Klarstellung 2: Ich halte die Betonung der oberen Reihe vor der unteren Reihe für wichtig, und habe das auch so in meiner Tastatur gehalten. Bei dieser Tastatur wird die untere Reihe kaum benutzt. Ich halte die Betonung von Zeige- und Mittelfinger für nicht wichtig. In meiner Tastatur habe ich sie zwar weiterhin betont, gebe allen Entwicklern aber gleichzeitig ein tröstendes Wort mit auf den Weg: Wenn ihr die Möglichkeit habt, eine Tastatur zu entwickeln, wo alle andere Vorgaben eingehalten werden, bis auf die Tatsache, dass die Ringfinger etwas mehr arbeiten müssen, und ihr überlegt euch, diese Tastatur zu verwerfen, dann ermuntere ich euch hiermit, doch eine Reihe Experimente damit zu machen, denn es kann sich vielleicht zeigen, dass diese Tastatur bequemer ist. Ich bin der Meinung, dass die Zeigefinger im allgemeinen etwas entlastet werden sollten. Klarstellung 3: Mit "außen" habe ich "am Rande der Tastatur" verstanden. So befinden sich meine Kleinfinger in der Schreibstellung "außen". Als Arzt ist mir die "Anatomische Normalstellung" durchaus ein Begriff. Wenn sich ein Mensch in diese Stellung hinstellt, dann zeigen seine Daumen nach außen und seine Kleinfinger nach innen. Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der sich freiwillig in diese Stellung stellt, und die Stellung dürfte außerhalb von ärztlichen Fachkreisen nicht bekannt sein. Ich gehe weiterhin davon aus, dass die Kleinfinger "außen" sind. Es will uns die Neo-Gemeinde also weismachen, dass Abläufe vom Zeigefinger auf den Kleinfinger gut sind, und die entgegengesetzten Abläufe schlecht. Das ist aber weit verfehlt. Als passionierter Trommelspieler (Darbuka) wo ich sowohl die alten "Rollen" als auch die neueren türkischen Fingertechniken benutze, habe ich reichlich Gelegenheit gehabt, mich davon zu überzeugen. Nicht ohne Grund wird in der arabischen Trommelliteratur der Kleinfinger mit "1" angegeben und der Zeigefinger mit "4"! Eine Handtrommel ist eben keine Gitarre. Das ist meine persönliche Meinung. Behauptung: Ich schreibe seit dem 09.09.09 mit der Bro-Tastatur, sodass ich inzwischen vergessen habe, wo die Tasten bei Qwertz und Dvorak liegen. Ich habe für mich persönlich das Tastaturproblem gelöst und lese nur diese Emails aus rein akademischem Interesse. Die Bro-Tastatur ist sehr schnell, beinhaltet aber keine eigentlichen Trommelabläufe überhaupt. Ich würde sagen, alles liegt im Vergleich mit Dvorak etwas durcheinander. Für mich persönlich ziehe ich daraus Schlussfolgerungen, aber die werde ich hier nicht wiedergeben. Ulf
