Hi Miche, > Dazu habe ich eine kurze Frage: Ist da schon eine Strafpunktebewertung > für nicht links liegende x c v und z mit drin? Falls ja, so würde ich > etwas mehr Strafpunkte vergeben, da mir aufgefallen ist, dass sie das > alle nicht erfüllen.
Die sind zwar drin, aber offensichtlich zu schwach, das stimmt. Ich sehe auch gerade warum: Ich habe die Kosten der Grundtasten von 1 auf 3 erhöht, vergebe aber pro schlecht positioniertem xcvz nur 0.1 Strafpunkte (also maximal 0.4) pro Zeichen im Text. Effektiv stellt sich dabei die Frage, wie stark das allgemein zu bewerten ist. Ab welchem Vorteil im Tippen darf eins von xcvz nicht links sein? die 1gramme Liste enthält 316 507 282 Anschläge, also macht ein schlecht positioniertes xcvz aktuell 0.03 billion (also 0.03 Milliarden) Punkte aus. Die Ergebnisse bei 3000 bis 9000 Mutationen gehen aktuell von 1.65 bis 1.9, wenn wir also wollen, dass in der besten Hälfte derjenige den Kopf vorne hat, bei dem alle xcvz links liegen, müssen es mindestens 0.18 Milliarden Strafpunkte pro falsch liegender Taste sein, also 0.6 Strafpunkte pro Zeichen. Ein weiteres interessantes Ergebnis war übrigens, dass in den Top 10 der Gesamtpunkte nur Layouts sind, die 3000 bis 8000 Mutationsschritte hatten. Das ist konsistent mit einer grafischen Auswertung, die ich von der Ergebnissen gemacht habe, um den Evolutionscode zu prüfen. Um sinnvolle Layouts zu kriegen, brauchen wir also mindestens 3000 Schritte; auf meinem Rechner etwa 5 Stunden pro Layout (der Kasten braucht 6 Sekunden pro Schritt). Auf schnelleren Rechnern geht das leicht auf 2 Stunden runter, und Mehrprozessormaschinen machen in 2 Stunden ein Layout pro Prozessorkern (wenn das Skript einfach mehrfach gestartet wird). Sobald die Parameter stehen, könnten wir also z.B. einen Wettbewerb starten, wessen Rechner das beste Layout schafft. Über ein kleines bash-Skript lassen sich die Daten dann sehr leicht zusammenführen und auswerten (mache ich hier auch schon so; das Skript läuft auf 2 Rechnern). Liebe Grüße, Arne
