Hallo Andreas,

danke für die Rückmeldung.

>> Ich brauche die Klammern "oben" recht häufig und komme gut damit klar.

>> Findet ihr die einfache Erklärbarkeit ("alles aufgedruckte" auf den
>> Tasten stimmt noch) den Preis nicht wert?

> Das bei QWERTZ alles funktionieren soll wie gehabt ist dein
> Ausgangspunkt.  Das hindert dich aber nicht daran für die Klammern
> bessere, alternative Positionen zu suchen …

Das ist richtig. Wobei man ja nicht alles in die Grundzeile bringen
wird ;-) Ich empfinde die Klammern "oben" wie gesagt nicht als so
schlecht. Eine Alternative wäre z. B. auch qwertz-uiop für die 4
Klammern (jeweils unter der "normalen" Belegung). Wobei dann natürlich
die extrem leichte Lernkurve wieder 'n Stückchen steiler wird ...

>> Wenn ich das so überlege, könnte man auch die einfache Regel so lassen
>> und den Rest links noch "sinnvoll" füllen.

> … und die linke Hälfte wäre zum Beispiel geeignet. Klammern tippt
> man üblicherweise nicht in längeren Sequenzen, dann ist der
> Einhand-Grätschgiff akzeptabel.

;-)

Ziel der erweiterten Belegung war ja gerade, dass man für (fast) alles
"Qwertz-aufgedruckte" in der Grundstellung bleiben kann. Ich denke,
dass auch die komplette Standardbelegung nicht ganz umsonst auf der
Tastatur gelandet ist -- sprich' auch relativ häufig verwendet wird
und diese Erweiterung daher sinnvoll ist.
[1]


Ein Einhand Grätschgriff ist genau das, was ja den Tippfluss hemmt und
was ich vermeiden wollte. Genau das "zwingen" aus der Grundstellung zu
gehen, kostet 'ne kleine Ecke Konzentration (Zeit halte ich für meist
weniger wichtig, aber wenn man bestimmte Zeichen oft braucht, auch das
ein Argument). Wie die Klammern zum Einsatz kommen hängt von der
Anwendung ab. Ich mach' manches mit Matlab und da ist [] mein großer
Freund :-)

Ich denke die linke Seite ist schon prinipiell noch sinnvoll zu
belegen, aber dann mit Dingen, die in _deutschen_ Texten wirklich nur
sehr selten vorkommen.

Bei der ganzen Überlegung für ein optimales Layout einerseits und auf
der anderen Seite "zig" Zeichen unterzubringen, frage ich mich
teilweise auch, ob man nicht mit Autotexten in irgendeiner Form für
einige der Dinge besser fährt. Wenn man z. B. 'ne Compose-Taste drückt
und dann noch zwei Zeichen drücken muss, sind das in Summe drei
Tasten. Da kann ich auch ein leicht merkbares Kürzel tippen, während
die Tastenposition teilweise schwerer im Gedächntnis (bei seltener
Nutzung) zu halten ist / sein_könnte?

Viele Grüße
Peter


[1]
Dass man ein Layout heute von grundauf mit deutlich mehr Zeichen und
sinnvollerweise mit mehreren gut erreichbaren Modifiern bauen würde,
ist eine andere Frage. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen,
dass manche althergebrachten gar nicht sooo viele Modifier wünschen.


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