Ich versuche hier, etwas zu schreiben, was nicht lustig ist und nicht ironisch ist, obwohl mir das sehr schwer fällt. Bei den Betroffenen werde ich mich nicht entschuldigen. Die Löschtaste ist hier allgemein empfohlen. Arne kann sie vorbeugend direkt betätigen.
Ich bin der Meinung, dass die Optimierung der beiden Parameter Lagepunkte und Fingerwiederholungen mit Nordtast soweit beendet ist, dass eine weitere Reduktion nicht möglich ist. Das hat die Veröffentlichung berechtigt und auch die Versuche berechtigt, alle Aspekte dieser Belegung zu beleuchten, um herauszufinden, was sie kann und nicht kann. Wie der Zufall wollte, mehr Glück als Verstand, haben sich ähnliche Ergebnisse in anderen Sprachen nachweisen lassen. Wenn man jetzt NordTast effektiv bekämpfen will und etwas böse darüber sagen, muss man wie folgt vorgehen: – Anzweifeln, dass die Fingerwiederholungen stimmen – Anzweifeln, dass die Lagepunkte stimmen Genau das ist auch so gemacht worden. Was die Lagepunkte angehen, war die einzige Möglichkeit, das Ding anzupacken, in Frage zu stellen, dass die Lagepunktevergabe richtig ist. Wenn man andere Punkte vergibt, dann bekommt man auch eine andere Belegung. Dass ich mir allein die Lagepunkte ausgedacht habe, und sie nicht ordnungsgemäß durch Abstimmung festgelegt worden sind, genügt als Verdachtsmoment (Arne wieder). Allein diese pauschale Behauptung begründet den Verdacht, dass NordTast vielleicht nicht gut ist. Auch wenn man selber nichts besseres vorweisen kann. Die Fingerwiederholungen sind schwieriger zu bekämpfen. Da muss man behaupten, dass die so genannten Shift-Kollisionen nicht berücksichtigt sind, was sie hätten sein müssen (Arne wieder), wobei es hier zulässig ist, beim Kritisieren, eigene Kriterien aufzustellen, die nicht weiter begründet werden brauchen (Arne wieder). Es ist nicht mal zur Sprache gekommen, was eine Shift-Kollision überhaupt ist. Der alleinige Hinweis darauf, dass ich sie (Begründung auf meiner Homepage) nicht berücksichtigt habe ist schon mal genug, um NordTast in Frage zu stellen. Der Gesichtspunkt, dass der NordTast-Erfinder gewisse Parameter genommen hat, und sie einfach optimiert, wird nirgendwo erwähnt und ist scheinbar auch völlig uninteressant. ==== Von dem Tiefpunkt dieser zwei Minimierungen muss es klar sein, dass jede Berücksichtigung anderer Faktoren zu einer Erhöhung einer der zwei Parameter führen muss. Wenn man die Tastatur nach anderen Gesichtspunkten „optimieren“ will, wird man entweder höhere Lagepunkte oder höhere Fingerwiederholungszahlen hinnehmen müssen. Das hat dann aufgrund anderer Faktoren zu geschehen, die im Rahmen der Neo-Diskussionsgruppe ordnungsgemäß erörtert werden muss und zur Abstimmung gebracht werden muss. Danach muss die Optimierung gezielt vorgenommen werden, bis man nach festgelegten Kriterien objektiv bestimmen kann, dass die Optimierung optimal ist. ==== Es gibt aber auch andere Gesichtspunkte. Ich habe mehrmals das „magische“ Gefühl erwähnt, das mich befällt, wenn ich mit Dvorak tippe. Es war mein Traum, etwas Ähnliches zu machen, aber ich wusste nicht, worin es besteht. NordTast ist sehr gut, und ich schreibe damit wirklich schnell. Aber die Belegung ist nur halb oder zweidrittel magisch. Für den letzten Schuss Magie würde ich noch etwas zahlen, im Sinne von Lagepunkte opfern, vielleicht sogar Fingerwiederholungen auch. Das Rechenergebnis von Andreas, mit den ersten zwei Vertauschungen, hat etwas von dem, was ich anstrebe. Berücksichtigt man die Einwände von Matthias (en dar slaan hy die spyker op die kop, wie man in Afrika zu sagen pflegt), bekommt man zum Beispiel: pöä,ü khclfv taeiu gdnrsß jöq.y xbmwz (aber nur, wenn man nicht auffällig häufig „koffietje“ schreibt, dann müssen X und J Plätze tauschen, ist rechnerisch egal.) nun sieht Deutsche Dvorak Typ 2 so aus: ü,.py fgctzß aoeiu hdrnsl äöqjkx bmwv es ist ja kaum zu glauben. Ich würde jetzt normalerweise etwas über Leute schreiben, die von Dvorak auf Neo wechseln, was ich selber zum Schreien lustig finde, aber ich kann mir das verkneifen. G und H kann man nach Belieben vertauschen. Steht das H oben, hat das bestimmte Vorteile, die Andreas ausgerechnet hat (die aber keineswegs von den Neo-Usern genehmigt sind und deshalb sehr verdächtig sind, zumindest für Arne), steht das H unten, kann man mehr Buchstaben auf der Grundreihe schreiben (ein wichtiges Argument in bisherigen Neo-Aussagen). Ich nehme an, dass die Fehler bei der Gestaltung von Dvorak 2 ins Auge springen, selbst für Leute, die keine Amateurbastler sind. Mit den vorgeschlagenen Änderungen entfernt man sich aber so weit von der automatisch erstellten Vorlage, dass es mehr wie ein Bastelprodukt aussieht als wie eine rechnergestützte Optimierung. Ich warne daher davor. Was soll man stattdessen tun? Es ist besser, Erkenntnisse aus den Vrijbuiter-basteleien zu Kenntnis zu nehmen, und sie in die Optimierungsalgorithmen einfließen zu lassen. Es dürften mehr Lösungen auffindbar sein, die vom Gedankengut her ähnlich sind. Ulf PS: der Gebrauch von Burensprüchen ist keine Sympathiekundgebung für Apartheid oder Burentum. Man kann sich die Kritik hier ersparen!!!
