> 2) Desweiteren würde ich gerne die Webseite und Teile unseres Wikis > übersetzen. Wie einfach/schwierig gestaltet sich so eine Multisprachenversion > der Webseite? Wer würde dabei mithelfen? Je mehr Informationen insbesondere > auch in Englisch verfügbar sind, desto besser.
Vor ein paar Tagen hat Martin Engel eine Nachricht zu dem Thema geschickt. Zumindest bist du mit deinem Anliegen nicht ganz allein. > 3) Mir ist vor kurzem ein Französisches Projekt über den Weg gelaufen: > http://bepo.fr/wiki/Accueil > Leider verstehe ich nicht so viel Französisch, aber die bemühen sich auch um > i) eine Optimierung der Tastenposition nach ihrer Sprache und ii) die > Eingabemöglichkeit vieler Zeichen (insbesondere Griechisch, etc.). Die > könnten > sich sehr für unser Ebenendesign interessieren, denn die haben anscheinend > ein > paar Sachen bzgl. ii) umständlicher gelöst. Ganz auf den Kopf gefallen sind die auch nicht. Sie haben offenbar schon mit zusätzlichen Ebenen experimentiert. Siehe: https://bugs.freedesktop.org//show_bug.cgi?id=21475 (das interessiert dich vielleicht auch so, es geht eigentlich um tote Tasten und um Griechisch). > 4) Es ist irgendwie untergegangen: Wir hatten mal einen inoffiziellen > Kyrillisch- und Griechisch-Modus gebastelt, die beide praktisch schon fertig > waren. Ich hatte mir damals gewünscht, dass es einen einfachen Mechanismus > gibt, um diese umzuschalten (Mod3-F1/2/3 oder so), habe aber nicht genug > technische Expertise, um soetwas selbst umzusetzen. Ich habe inzwischen meinen monolithischen Treiber etwas umgeschrieben und dabei einen X-Modifier eingespart. Den könnte man für zusätzliche Ebenen benutzen. Und das wäre mehr als eine technische Fingerübung, denn die naive Methode mit Layoutumschaltung hat (unter X) einen Haken: Wenn man die lateinischen Buchstaben durch griechische oder kyrillische ersetzt, kann man keine Ctrl- und Alt/Meta-Codes der lateinischen Buchstaben eingeben. So eine Belegung ist nur bedingt brauchbar. Mit einem Layout mit vielen Ebenen kann man das korrigieren, mit mehreren simplen Layouts (groups in XKB) nicht. Allerdings ist die Methode mit den vielen Ebenen unhandlich. Da wäre es doch besser… > 5) Da ich mich gerade für ein Auslandsstudium in Japan befinde, bin ich stark > auf eine Eingabemethode wie ibus (ähnlich zu scim) in praktisch allen > Programmen angewiesen. Diese ist jedoch inkompatibel zu allen möglichen Cokos > und toten Tasten, die dadurch nicht mehr funktionieren. Im Wiki gibt es eine > Anleitung, die sich aber darauf beschränkt, scim für Teile zu deaktivieren, > was hier aber keine Lösung ist. Das ist eine relativ unbefriedigende > Situation > für mich, da ich seit einigen Monaten eben viele der Neo-Funktionen nicht > nutzen kann. Hat jemand Lösungsvorschläge oder Ideen dazu? Man könnte im Prinzip für ibus eine verbesserte Compose-engine entwickeln und damit hübsche Sachen machen, zum Beispiel Tasten dynamisch töten und wiederauferstehen lassen. Das wäre ideal, um einen Griechisch- und Kyrillischmodus mit Compose (temporär totes a gibt α und so weiter) zu realisieren. Ctrl- und Alt/Meta-Sequenzen würde man immer am Leben lassen und hätte dieses Problem damit elegant gelöst. Dir würde auch geholfen sein, denn in ibus kann man zwischen verschiedenen engines umschalten. Ich habe vor ungefähr einem Jahr auf dieser Liste eine primitive ibus-engine vorgestellt, in der Hauptsache, um Modifikatortasten besser auszunützen, die aber als Zückerchen auch erlaubt, Unicodezeichen als vierstellige Hexzahl einzutippen. Siehe http://lists.neo-layout.org/pipermail/diskussion/2010-February/015959.html Das hat mir erstmal gereicht, weil es in Python war und ich Python eigentlich garnicht kann, und interessiert hat es sowieso niemanden. Völlig abwegig ist zumindest nicht, eine spezielle Neo-Compose-engine zu machen. Leider habe ich den Eindruck, dass Eingabemethoden, am liebsten garnicht oder zur Not wenigstens unverständlich dokumentiert sind. Das macht die Sache nicht einfacher. Vielleicht solltes du erst einmal herausfinden, ob ibus oder scim nicht doch eine Compose-engine mitbringen, und wenn ja, ob und wie man damit eigene Compose-Sequenzen definieren kann. Das würde zur Besitzstandswahrung schon reichen. Andreas
