Am 01.08.2011 01:41, schrieb Michael Gattinger: > _*##### I) Diskussion zum generellen vorgehen | Interviewpartner #####*_ > a) Lassen wir uns alle Interviewfragen zuvor geben und legen wir > Antworten bereit?
Finde ich immer doof, wenn ich ein Interview lese, bei dem das offensichtlich so war. Wobei Neo eher kein kontroverses Thema ist und ich jetzt nicht mit kritischen politischen Fragen rechne ;) > b) Wer traut sich zu einem Interview? Ich nicht. Dafür bin ich einfach noch zu frisch. Bzw. ich würde das machen, ist aber wahrscheinlich nicht das Sinnvollste. > c) Wer kann das dann so rüberbringen, sodass es nicht vorgelesen / > auswendiggelernt wirkt? Ganz einfach: nicht vorlesen. Stichpunkte reichen ja, um sich zu erinnern, was man sagen wollte – die Formulierungen sollte man dann aber nicht vorher auswendig lernen ;) > d) Kann das einer machen oder brauchen wir aufgrund der verschiedenen > Themengebiete mehrere Personen? Gute Frage. Ich denke, das hängt davon ab, wer das letztendlich macht und von welchen Bereichen der/diejenige(n) Ahnung hat und von welchen nicht. Vielleicht findet sich ja ein „Allrounder“. > e) Wie bekommen wir die alle unter einen Hut? Die Themengebiete oder die Personen? Wenn’s um die Themen geht, hängt das wohl stark von der Antwort auf a) ab. Die Fragen vorher zu haben (und u. U. noch welche auf die Liste setzen zu können) ist da natürlich praktisch. Wenn Du die Personen meinst: vorher halt mal treffen, auf ein Bierchen oder im Mumble/IRC und sich kurz absprechen. > _*##### II) Diskussion zur Fragenbeantwortung #####*_ > 1) _*Entstehungsgeschichte von Neo:*_ Wer kann von ganz früher > berichten? Was gibt es zu berichten? Da bin ich wieder der Falsche. > 2) _*Konzept:*_ Was ist das Konzept hinter Neo 2? Was ist das Konzept > hinter Neo 3? Sollte auf jeden Fall rein. Arne/Michael haben das ja schon anklingen lassen. > 3) _*Vorteile:*_ Was sind die wichtigsten Vorteile? (Schneller > schreiben, Fehlerfreier schreiben, weniger Ermüdung, mehr Zeichen, mehr > Wörter alleine mit der Grundlinie) Vorteile in max. 5-10 Sätzen. Ebene 3&4! Die fallen natürlich auch unter „weniger Ermüdung“ und „mehr Zeichen“, sind aber subjektiv einfach toll und alleine schon ein Grund, Neo zu benutzen. Für Naturwissenschaftler sind die Ebenen 5&6 natürlich auch toll. Aber das fällt dann komplett unter „mehr Zeichen“. Ob man mit Neo schneller und/oder fehlerfreier schreibt ist eine gute Frage, das würde mich auch mal interessieren. Ich habe halt keine Vergleichswerte bei mir selbst, da ich erst mit Neo2 touch typing gelernt habe. > 4) _*Realisierbarkeit:*_ In meinen Augen realisierbar, da Integration in > gängige Betriebssysteme besteht und Tastaturhersteller rein theoretisch > die Tasten ja drucken könnten. Was gibt es dazu zu sagen? Das teilt sich ja im Grunde in zwei Fragestellungen: 1) Software/Treiber Ist realisiert. Also realisierbar. Die einzigen halbwegs angeschmierten sind die Windoof-Benutzer, die den Treiber erst installieren müssen. 2) Hardware Da glaube ich ja nicht, daß es mal fertige Lösungen für den Massenmarkt geben wird. Muss es aber ja auch nicht, schließlich läßt sich Neo auf jedem EU-Keyboard mit 105 Tasten benutzen. Auf die Beschriftung achtet man beim Schreiben halt eh nicht (Rest siehe Shortcut-Diskussion ;P). Maximal ein fehlender N-Key-Rollover macht bei manchen Zeichen auf Ebene 5 und 6 Probleme, das dürfte aber realistisch gesehen nur für wenige Leute wirklich ein Problem sein. Nicht jeder teXt Mathematik. Ansonsten muss man halt mal 5 € mehr für seine Tastatur auf den Tisch legen. > 5) _*Qwertz durch Neo ablösen:*_ Faulheit des Menschen? Wir stehen m.M.n > vor dem Problem, dass der Mensch Änderungsresistent ist: Was er einmal > kennt und kann möchte er nicht ändern, da es mit Aufwand verbunden ist. > Das ist m.M.n das größte Problem bei der Ablösung durch Neo. Was denkt > ihr zu dem Thema? Ich denke ja, das Problem beginnt schon einen Schritt vorher. Der Ottonermalbenutzer will einfach nur Buchstaben in seinen PC bekommen und macht sich gar nicht erst Gedanken, daß man das auch besser machen kann. Fehlende Unicodezeichen und korrekte Typografie dürften ihn noch weniger interessieren. > 6) _*Um- und Neulernen:*_ Meiner Information nach berichten ehemalige > qwertz-Tipper, dass sie problemlos umlernen können und im Kopf innerhalb > von einer Minute umschalten können. Das Um- und Neulernen ansich sollte > m.M.n einfacher sein als qwertz zu lernen, da mehr Wörter direkt auf der > Grundlinie geschrieben werden können als bei Qwertz. Zum Umlernen kann ich wieder nicht viel sagen, s. o. Das Neulernen von Neo + touch typing ging aber recht fix, wenn man sich einmal dazu gezwungen hat, die Tastenbeschriftung zu ignorieren. So gesehen ist es wahrscheinlich sogar besser, ein Layout zu lernen, das nicht auf die Tasten gedruckt ist. > 7) _*Mögliche weitere Fragen:*_ Welche weitere Fragen gibt es, die wir > ihm vorschlagen können, weil wir Informationen zu diesem Thema geben > möchten? Man könnte dem Journalisten ja mal vorschlagen, von jetzt bis zum Interview einfach mal Neo anzutesten. Würde mich interessieren, was er als Umsteiger nach einem Monat dann dazu zu erzählen hat :) Grüße, Daniel -- Daniel Horz jabber/mail/sip: [email protected] pgp key: https://daniel.vandenhorz.de/key.asc (5A6A89E3)
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