Hallo, ich hab mir sagen lassen, dass Laserscanner ziemlich out sind und die 
Zukunft in der Photogrammetrie läge.
Das meinte zumindest Prof. Leberl (http://de.wikipedia.org/wiki/Leberl) vor 
kurzem auf einem Vortrag der DGFK in Dresden.

Für eine echte 3D-Vermessung fehlt uns aber auch noch viel auf der 
Softwareseite. Bis dahin sollten wir uns vielleicht auf flache Gebiete
konzentrieren. Wo bei die reinen Hochlagen in der Sächs. Schweiz ja auf einem 
annähernd gleichen Höhenniveau liegen.

Wichtig wäre aber jedenfalls aus meiner Sicht erstmal auch eine Verbesserung 
der Aufnahmequalität,
auch wenn durch die Schwingungdämpfer sich schon viel verbessert hat.
Kameras mit größerem Sensor gibt es schon für verhältnissmäßig wenig Geld (im 
Verhältniss zum Flieger).
Kann es sein, dass die Kamera derzeitig im Luftstrom hängt und so auch durch 
Turbulenzen zu Schwingungen angeregt wird?

m.f.G. Tim alias Kolossos

Holger Neubert schrieb:
Ich habe nochmal Bilder der Sächsischen Schweiz fotografiert und die besten 
davon unter Sandstein 2 hier veröffentlicht:
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:MartinDornfelder
Dort habe ich PicLayer-Kalibrierungsdaten hinzugefügt, die ich anhand eines 
WMS-Servers gewonnen habe. geotom hat mir den Link auf diesen Server zur 
Verfügung gestellt. Folgende Beschreibung habe ich für diesen WMS-Dienst 
bekommen:
Abstract:
WMS IPF TU Dresden - Digitales Geländemodell und digitales Orthobild der 
Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Die Datenerhebung erfolgte im April/Mai 2005. 
Während des Messflugs wurde die grenzüberschreitende Nationalparkregion 
simultan mit Digitalkamera und Laserscanner abgetastet. Daraus wurden 
einheitliche grenzüberschreitende Geobasisdaten generiert. Der Dienst 
veröffentlicht die Schummerungsdarstellungen (Hill Shading) des Oberflächen- 
und des Bodenmodells, das digitale Orthobildmosaik (Farbinfrarot und 
Echtfarben) sowie die Blattschnitte der Datenserien. Die Datenerfassung und 
-auswertung erfolgte im Rahmen des Projektes GeNeSiS - Geoinformationsnetzwerke 
für die grenzüberschreitende Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz 
(2004-2006). Projektträger war das Institut für Photogrammetrie und 
Fernerkundung an der TU Dresden.

Überall dort, wo ich den WMS-Dienst mit den OSM-Daten vergleichen konnte, 
scheint das eine erstaunliche Genauigkeit zu haben.

Nein, ich bin nicht autorisiert, den Link weiterzugeben. geotom bemüht sich zu 
klären, ob die Daten für OSM freigegeben werden können. Die Erfolgschancen kann 
ich nicht beurteilen.

Etwas frustrierend ist es schon zu sehen, dass da hochaufgelöste Bilder 
hochgenau georeferenziert vorliegen. Ich möchte denn aber doch nicht in eine 
kreiselstabilisierte Plattform für meine Kamera und in einen Laserscanner 
investieren.
@Colin: Bei Map Warper kann man verschiedene Methoden zur Entzerrung verwenden. Das läuft aber alles darauf hinaus, dass wie bei einem Gummituch das Bild auf die Referenzpunkte gezerrt wird. Stufige Funktionen für eine stufiges Höhenprofil sind mir nicht bekannt. Es wäre vielleicht interessant, wie bei obigem Projekt die Bilddaten mit den Laserscannerdaten verknüpft wurden. Andererseits, einen Laserscanner habe ich sicherlich auch in Zukunft nicht.
Gruß
Holger
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