Hallo zusammen,
unübersichtlich wird die Karte vor allem durch das Eintragen der Bäume. Und hier möchte ich einmal etwas Grundsätzliches sagen: Die Openstreetmap ist glücklicherweise hinsichtlich der Darstellungsmöglichkeiten nicht festgelegt, sie ist aber gleichwohl eine Karte. Und keine Karte gleich welchen Maßstabs oder Inhalts stellt alle Bäume dar. So etwas kann nur zur Unübersichtlichkeit führen. Richtig wäre es, die Naturdenkmale und geschützten Landschaftsbestandteile einzutragen, diese dann evt. auch mit kurzer Beschreibung (z.B. 1000-jährige Eiche). Ähnlich verhält es sich mit dem Pantoffelgrün innerhalb von Wohnbauflächen. So stellt die im Maßstab 1:10.000 vom Regionalverband Ruhr erhobene Flächennutzungskartierung nur größere Grünflächen in Baugebieten dar, nicht aber das hausnahe Grün. Die Nutzung Residential in der OSM enthält also automatisch neben den gesondert eingetragenen Gebäuden auch das gebäudenahe Grün (Hausgärten) sowie die dazugehörigen (kleineren) Hof- und Lagerflächen. Ihr seht das im Geodatenserver des RVR: http://217.78.131.130/lukas/initParams.do;jsessionid=C0DAE82DBE19029707C51BD 9E75C0222 Da es sicher unfair wäre, eine mühevolle Arbeit eines anderen einfach zu löschen, habe ich die herzliche Bitte an derpedde (wenn er denn der richtige Ansprechpartner ist), zumindest die Bäume wieder heraus zu nehmen. So wie es jetzt ist, gibt es wirklich kein schönes Kartenbild. Gruß Robert (Alpinfuchs) Von: [email protected] [mailto:[email protected]] Im Auftrag von mapmann Gesendet: Sonntag, 17. Juni 2012 21:22 An: OpenStreetMap Essen (De) Betreff: [osm-essen] Muss Borbeck wirklich detaillierter werden? Hallo Essener, der user derpedde <http://www.openstreetmap.org/user/derpedde> hat sich zum Ziel gesetzt, Borbeck detaillierter zu mappen. Hier der Lageplan <http://www.openstreetmap.org/?lat=51.4755284786224&lon=6.95363759994507&zoo m=16> . An sich nichts einzuwenden, aber die Lesbarkeit der Karte leidet meiner Ansicht darunter. Eine gewisse Generalisierung der Darstellung ist für die Lesbarkeit nämlich Voraussetzung. Was am meisten stört, ist die Überlagerung von Wohnbaufllächen mit Grünflächen. Wohnbauflächen enthalten immer einen Freiflächenanteil. Der muss aber nicht zwingend dargestellt werden. Differenzieren kann man das "Grüne" überall außerhalb davon, z.B. sehr akkurat gemacht am Germaniaplatz. Sehe ich das nur allein so? Gruß Mapmann
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