also mir stellt sich nur die frage: ist es das ganze blabla wert oder eben 
nicht...
von mir aus können hier leute mit der ppa ind der hand von tür zu tür 
pilgern deshalb berührt mich das genau so wenig warum ein uwe soundsoviele 
nodes aus dem netz nimmt
jeder tut am ende das was er für richtig und vertretbar hält

in beiden fällen nehm ich das zur kenntnis, denk mir meinen teil und lauf ne 
viertel stunde lächelnd durch die gegend weils mich einfach nur belustigt 
hat...

mfg ...

"dirk" <[email protected]> schrieb im Newsbeitrag 
news:[email protected]...
> velofreak schrieb:
>
>> kann man beides auch einzeln machen. Aber wenn FF, dann ist es ein Gebot
>> der Fairness, sich netzintern an das PPA zu halten. Das ist der Kern des
>> Streits, wenn ich es richtig verstanden habe.
>
> Kernpunkt des Streites für mich ist, sich nicht von einem
> Community-Gedanken bevormunden zu lassen. Ich will Freifunk machen aber
> mich eben nicht diesem "Community-Gedanken" verpflichten, unterordnen,
> indoktrinieren lassen. Ich will nicht zu einer Community gehören die
> sich derart A-typisch verhält, dogmatisch ein PPA als heilige Kuh durch
> die Straßen treibt und Leute wie Uwe abschießt.
>
> Das was Uwe macht, mit seiner Hetze und Verleumdung ist mies, darüber
> brauch man nicht zu diskutieren - man sollte aber mal darüber
> diskutieren wie man mit diesen Leuten umgehen kann und wo die Ursachen
> für solch ein Verhalten sind.
>
> Stattdessen wird nur gegeneinander Gehetzt und sich an den Äußerungen
> anderer hochgegeilt. Ganz großes soziales Kino.
>
> Leute auf Grund ihres Verhaltens auszuschließen ist die klassische
> Variante wie wir sie in der Gesellschaft vorfinden - Menschen die nicht
> "unserem" Wertebild entsprechen werden weg gesperrt, bestraft - eine
> Alternative wäre eine Sozialisierung bzw. das Suchen nach Problemen,
> Kompromissen und Lösungen.
>
> Für mich stellt sich die Situation wie folgt dar:
> Das Freifunk-Netz ist eine heterogene Masse quer durch verschiedene
> gesellschaftliche Schichten, es lässt sich zwar ein Trend erkennen, der
> auch eine gewisse Dominanz (die Techies) ausübt jedoch ist dessen
> Einfluss (noch?) gering.
>
> Wir sehen uns eben mit der Tatsache konfrontiert das Leute das
> Freifunk-Netz nutzen um primär Internet zu haben und auf Grund der
> gesellschaftl. Umstände bedingt durch ihren finanziellen Einsatz eine
> Erwartungshaltung haben (sie sind eben so sozialisiert) und auch kein
> ausreichendes technisches Verständnis bzw. Interesse sich mit Details
> auseinander zu setzen (ich bezahle dafür, auch wenn's nur der Router
> ist, Dienstleistung).
>
> Das diese Einstellung falsch ist, wird häufig kommuniziert, aber eben
> vielleicht nicht ausreichend. Und es liegt auch gewissermaßen in dem
> Vermögen des Freifunker der sich als Hilfesteller betätigt diese
> Situation zum einen nicht auszunutzen und zum anderen auch klar die
> Anliegen des Freifunk-Netzes zu kommunizieren.
>
> Was jedoch auch wiederum ein Konflikt darstellt, da eben seitens des
> Freifunk-Netzes auch eine zeitlang der (unterschwellige) Wettlauf lief
> wer hat die meisten und besten Nodes in seinem Viertel - ausgewertet und
> mit Anerkennung beweihräuchert auf den Donnerstags-Treffen.
>
> Diese Materialschlacht (so betitelte ich dies auch bereits dazumals) ist
> zum Glück vorbei, aber Grund mit dafür das in GZ eben so schnell ein
> Netz wuchs und das mit dem Einsatz von einem Master-Mind der dann
> irgendwann mal "sein" Arbeitswerk in Gefahr sah - er ist quasi auch nur
> ein Opfer der bestehenden gesellschaftlichen Vorgaben: Rum&Anerkennung
> (innerhalb seiner Schäfchen) und materieller Verlust (in Form seiner
> Arbeitskraft)
>
> Und ich hoffe auf eine konstruktive Debatte die eben nicht von
> Beleidigungen oder von Totschlagargumentation geprägt ist.
>
>
> Dirk
>
> PS: Es ist meine Sicht der Dinge, geprägt durch Erlebnisse, Eindrücke
> etc. wie ich sie erfahren habe - dies an den einzelnen Beispielen zu
> belegen spare ich mir, hab aber den ganzen Nachmittag mit diesem Text
> verplämpert. Ich bin sicherlich auch kein Soziologe oder sowas um das
> alles in allem Umfang aus zu wälzen, ich mache mir aber so meine
> Gedanken und würde es doch mal spannend finden wie hier Layer8-Probleme
> gelöst werden (statt sie zu entfernen).
> 

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