Am Dienstag, dem 10. Mär 2009 schrieb Bernhard Reiter: > das Problem an Deinem Wunsch ist das "wirklich frei", > denn absolute Freiheit gibt es halt nicht. > Und wie Du richtig schreibst strebt Debian bereits sehr konsequent dahin, > manchmal (aus meiner Sicht) sogar etwas zu übereifrig.
Das Problem ist die Definition von Freiheit, bzw. wer diese Definition vorgibt. Bei Debian sehe ich das Problem darin, dass die nicht die Definition der FSF einfach akzeptieren, sondern ihre eigene Definition finden wollen. Insbesondere als die manche Anleitungen vom GNU-Projekt, die unter der FDL stehen nach nonfree verschoben haben, kam mir das eher wie eine Trotzreaktion auf die FSF vor. > > Aber hat mal als Debiannutzer eigentlich die Möglichkeiten solch ein > > Projekt vorzuschlagen? > > Klar, jeder kann auf den Debian Listen etwas vorschlagen. > Die Debian-Gemeinschaft freut sich über jede Rückmeldung und Hilfe; Meine Erfahrungen auf Debian Mailinglisten waren leider eher unerfreulich. > Besser ist sicherlich: Ich möchte versuchen völlig ohne proprietäre Firmware > auszukommen - eventuell ein Debian Profil dafür erstellen. > Wer hat das schon gemacht und kann mir ein paar Tipps geben. > Möchte wer mitmachen? Konkreter Vorschlag: Anstelle den Kernel von kernel.org zu nehmen, könnte man bereits auf die Arbeit vom Projekt Linux-Libre zurückgreifen. http://fsfla.org/svnwiki/selibre/linux-libre/ > Ich denke der Ansatz von Debian proprietäre Software klar auszuweisen, ist > richtig. Dann können die Menschen selbst entscheiden, werden aber auch auf > das Problem hingewiesen. Die Trennung könnte durchaus klarer sein. Der nonfree-Bereich kommt immer noch von den gleichen Servern und wird von vielen als Bestandteil von Debian gesehen. Nun gut, der Kernel von kernel.org kann ja erstmal in nonfree weiter geführt werden. ;-) -- AKFoerster _______________________________________________ fsfe-de mailing list [email protected] https://mail.fsfeurope.org/mailman/listinfo/fsfe-de
