Am 04.06.2011 00:00, schrieb Myriam Schweingruber:
...
Es ist mir schleierhaft, was hier abgeht.

Verschieb doch mal den Ordner $HOME/.kde/ und starte danach erst KDE,
es könnten ja alte Einstellungen sein, die hier in die Quere kommen.

Das hat bei den erwähnten Effekten nicht geholfen.

...
Na ja, man kann auch einfach die Paranoia mal abschalten und das als
rein technisches Problem ansehen :) Wie gesagt, wenn keiner bei KDE
überhaupt jemals von deinen Problemen gehört hat, kann auch niemand
dir helfen, das dann gleich als Verschwörungsmechanismen auszulegen
ist etwas weit hergeholt.

Ich glaube nicht, dass es sich hier um rein technische Probleme handelt, obwohl Hardware-Fehler und ständig neue treiberlose Geräte die Problematik entscheidend verschärfen dürften. Es geht mir auf dieser Liste weder um meine spezifischen Probleme, die hier nur als Beispiele dienen, noch um Verschwörungstheorien, sondern um meine Sorge um die Qualität von Freier Software, die ich in Gefahr sehe. Ich habe das Gefühl, das die Systeme dermassen komplex werden, und die durch den Konsumismus hervorgerufene Beschleunigung dermassen zunimmt, dass es mit der Qualität abwärts geht, weil man da einfach nicht mehr mitkommt.


Das geht aber jetzt wirklich über diese Diskussionsliste hinaus denke
ich, schliesslich ist das hier keine Supportliste für Software, such
doch mal in http://forum.kde.org und http://bugs.kde.org, ob du deine
Probleme wiederfindest...

Ich habe KDE als Beispiel genommen, weil es mich gerade betrifft. Aus Sicht des Users ist es ein Rückschritt. Gewohnheiten kann man ändern, aber wenn die neue Software gleichzeitig auch nach Jahren immer noch für den User erkennbare objektive Fehler hat, ist was schief gelaufen. Ich kenne Gnome weniger, befürchte aber eine ähnliche Entwicklung beim Schritt von Gnome 2 zu Gnome 3. Und bei Ubuntu von Gnome zum Unity Desktop. Ich fürchte, dass freie Software am "explodieren" ist, weil sich alles beschleunigt, aber die menschlichen Resourcen begrenzt sind, ja sogar abnehmen, wenn ständig Firmen, die FOSS einigermassen unterstützt haben, von solchen aufgekauft werden, die das weniger tun.

Ich plädiere für eine Entschleunigung.

Liebe Grüsse, Theo

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